Fischer sagt für Live-Konfrontation ab

Bundespräsident

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Fischer sagt für Live-Konfrontation ab

Die Planungen des ORF zur Bundespräsidentenwahl nehmen konkrete Formen an: Am 11. April ist ein "Pressestunde"-Doppel mit Barbara Rosenkranz und Rudolf Gehring geplant, und am 18. April soll Amtsinhaber Heinz Fischer in dem Interviewformat zu Gast sein. Nichts wird es hingegen mit der geplanten TV-Konfrontation mit allen drei Kandidaten. Der Sprecher von fischer gab bekannt, dass der Bundespräsident sich nicht an Wahlkampfkonfrontationen in den Medien beteiligen wird.

ATV plant unterdessen ein neues Format, bei dem sich Fischer den "Nichtwählern" stellt, sowie eine Interviewsendung mit Rosenkranz.

Noch nicht fixiert
Im ORF war am Mittwoch eine offizielle Bestätigung für die Pläne nicht zu erhalten. Kommunikationschef Pius Strobl erklärte, dass "alles, was zu koordinieren war", erledigt sei, allerdings gebe es dafür intern noch keine Freigabe. "Davor ist nichts offiziell", betonte Strobl.

Alle 3 Kandidaten "Im Zentrum"
Nach vorläufigem Informationsstand soll Gehring am 11. April um 10.00 Uhr in die ORF-"Pressestunde" kommen und Rosenkranz eine Stunde später. Fischer wird am 18. April in der "Pressestunde" erwartet. Am Abend desselben Tages wollte der ORF am Sendeplatz von "Im Zentrum" eine Live-Konfrontation ausstrahlen, ab der due beiden anderen Kandidaten teilnehmen. Dem Vernehmen nach fehlte am Mittwoch weiterhin die Zustimmung von Informationsdirektor Elmar Oberhauser, der die Planungen absegnen muss.

Zumindest zeitlich wird es am 18. April für den Amtsinhaber Fischer etwas eng, alle Fernsehtermine am Abend zu bewältigen: ATV strahlt von 20.15 bis 21.30 Uhr das Live-Format "ATV Meine Wahl - Der Präsident" aus, wo Fischer zu Gast sein wird. In der Sendung muss Fischer gegen den "Nichtwähler" antreten. Laut ATV hat der Bundespräsident sein Kommen bereits zugesagt.

Privatsender mischen mit
Auf ATV wird auch Barbara Rosenkranz bei der Interviewsendung "Am Punkt Spezial" auftreten. Sendungen mit Gehring als Gast sind noch nicht fix. Hier befinde man sich noch in der Planungsphase, so ATV.

Bei Puls 4 werden die Kalenderwochen 15 und 16 "ganz im Zeichen der Bundespräsidentenwahl" stehen. Analog zur "Puls 4 Wahlarena" im Jahr 2008 will der Sender auch hier wieder "ein innovatives Konzept" bringen, wobei Details noch nicht verraten wurden. Keine Planungen hat derzeit Servus TV.

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