Flüchtlinge: Kurz verlangt klare Ansage von Merkel

Spannungen zwischen Wien und Berlin

Flüchtlinge: Kurz verlangt klare Ansage von Merkel

Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) fordert von Berlin eine klare Ansage zum Umgang Deutschlands mit neu ankommenden Flüchtlingen. Wien wolle mit Berlin kooperieren, "daher erwarten wir, dass Deutschland sagt, ob es noch bereit ist, Flüchtlinge aufzunehmen und wie viele - oder ob es nicht mehr dazu bereit ist", sagte Kurz der "Bild"-Zeitung (Mittwoch).

Denn vor wenigen Tagen habe  Deutschland noch Griechenland offene Grenzen zugesichert und sich gegen eine Grenzschließung in Mazedonien ausgesprochen. "Österreich hatte letztes Jahr pro Kopf doppelt so viele Asylanträge wie Deutschland", sagte Kurz weiter. "Das geht kein zweites Mal."

Der "Domino"-Effekt

Österreich will mit seinen Obergrenzen bei den Flüchtlings- und Asylbewerberzahlen einen "Domino"-Effekt auf der sogenannten Balkanroute erreichen. 18 Innen- und Außenminister aus Mazedonien und anderen Balkanländern wurden vor diesem Hintergrund zu einer Strategietagung am Mittwoch nach Wien eingeladen. Griechenlands Regierung ist nicht eingeladen und fürchtet Entscheidungen, die einen Flüchtlingsstau in ihrem Land zur Folge haben könnten.

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