Frank Stronach: Jetzt legt er los

Team & Programm stehen

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Frank Stronach: Jetzt legt er los

Sechs Seiten stark sind die gefakten Statuten, die bei der Vereinsbehörde im Innenministerium hinterlegt worden sind: „Die politische Partei trägt den Namen Frank Stronach Partei“, heißt es darin, „Aufgabe ist die Mitwirkung an der politischen Willensbildung in allen Bereichen.“

Wer die Falsch-Unterlagen (Faksimile) hinterlegt hat, kann Stronachs Büro nicht sagen: „Wir haben davon gehört“, hieß es gegenüber ÖSTERREICH: „Die Unterlagen stammen nicht von uns.“

Kritik am Ausschuss: „Keiner steht über Gesetz“
Derzeit herrscht in Stronachs Team volle Konzentration auf den Parteistart: Offiziell vorgestellt wird die Bewegung erst Ende kommender Woche. Ein kleines Team arbeitet noch unter Hochdruck am Feinschliff der Parteirichtlinien: „Es ist ein Programm für Österreich“, sagt Kathrin Nachbaur zu ÖSTERREICH, Stronachs Assistentin. Doch schon jetzt mischt sich der Milliardär in die Tagesaktualität ein. Über das Gezerre um den U-Ausschuss sagt er: „Es hat den Anschein, dass hier etwas vertuscht werden soll.“ Der U-Ausschuss müsse weitergehen: „Ich bin der Ansicht, dass alles untersucht werden muss. Schließlich steht niemand über dem Gesetz.“

Das vorläufige Büro der Bewegung ist in Stronachs Magna Racino in Ebreichsdorf (NÖ). Die TV-Spots sind in der Rohfassung abgedreht, an einer Homepage wird gearbeitet. Kathrin Nachbaur zeigt sich optimistisch: „Nächste Woche ist fast alles fertig.“

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