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Frauen: Männer sollen mehr tun

Wien

Frauen: Männer sollen mehr tun

Österreichs Frauen sind sich einig – die Männer tun bei der Erziehung der Kinder zu wenig. 59 Prozent der Mütter würden sich mehr Einsatz vom Partner wünschen, 32 Prozent sind zufrieden, nur neun Prozent sagen, dass der Vater zu viel tut. Das ist eines der Ergebnisse der Sonderauswertung des Frauenbarometers, das am Dienstag von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) vorgestellt wurde.

Bei der Umfrage unter 1.243 Befragten (Frauen und Männer) wurde die Vereinbarkeit von Beruf und Familie abgefragt, die Frauen sehen hier große Probleme. „Die Umfrage zeigt eindeutig, dass mehr Angebote zur Kinderbetreuung gewollt werden“, so Heinisch-Hosek bei der Präsentation.

Konkret fordern 80 Prozent der befragten Frauen einen Ausbau der Tagesbetreuung in den Kindergärten, sprich für Kinder bis sechs Jahre. 70 Prozent wollen auch einen Rechtsanspruch für einen Kindergartenplatz ab dem ersten Geburtstag des Kindes. Heinisch-Hosek kündigte an, dass man ab 2016 so einen Rechtsanspruch verwirklichen möchte.

ÖVP-Arbeitszeit-Pläne „zynisch“ für Frauen
Auch zum Wahlkampf-Streit-Thema um längere oder flexiblere Arbeitszeiten äußerte sich Heinisch-Hosek und schoss scharf gegen die ÖVP, die ja eine Reform verlangt. Vonseiten der Frauen würde das nur Probleme bringen, so die Ministerin. Schon jetzt sei es nämlich für viele Frauen mit Kindern schwierig, einen Vollzeitjob anzunehmen. Es sei daher „etwas zynisch“, wenn die ÖVP von höherer Arbeitszeit spricht, kritisierte die Frauenministerin.

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