Gewalt in Familie

Gewalt in Familie

Fußfessel für prügelnde Ehemänner

Als Reaktion auf das milde Urteil gegen eine Türken, der drohte seine Frau umzubringen, fordert Frauenministerin Heinisch-Hosek in einem Brief an Justizministerin Claudia Bandion-Ortner, dass „Gewalttaten im familiären Bereich“ bei der Strafbemessung „ein Erschwernisgrund“ sein sollen. Heinisch zu ÖSTERREICH: „Die Motive sind mir wurscht – egal, ob aus religiösen Motiven, aus Hass, Gier, Tradition oder wegen der Herkunft: Bei Gewalt gegen Schwächere in der Familie – und das sind zu über 90 % Frauen und Kinder – strenger vorzugehen, dafür setze ich mich ein. Da bin ich für härtere Strafen.“ Seit 2001 hat sich die Zahl der betreuten Opfer in Familieninterventionsstellen von 4.849 auf 14.624 im Jahr 2009 verdreifacht.

Fußfessel.
Ebenfalls schriftlich fordert Heinisch, dass die geplante Fußfessel auch bei prügelnden Ehemännern eingesetzt werden, wie jetzt schon in Spanien. Heinisch: „Frauen und Kinder könnten so vor Übergriffen durch gewalttätige Ex-Partner geschützt werden.“

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