Gehaltsdebatte bei EU-Mandataren

Nebenjobs

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Gehaltsdebatte bei EU-Mandataren

Im Zuge der Debatte um Politiker-Gehälter wird der Ruf nach mehr Transparenz im EU-Parlament immer lauter. Jeder der 18 österreichischen EU-Parlamentarier bekommt derzeit fix 8.023 Euro pro Monat, dazu kommen Tausende Euro für Spesen. Erst ab 2009 müssen alle Ausgaben per Rechnung belegt werden. Jetzt rücken auch die Nebenjobs ins Zentrum. Diese müssen jährlich auf der Homepage des EU-Parlaments offengelegt werden. Wie hoch die Nebeneinkommen sind, bleibt geheim.

Vier Nebenjobs
Die liberale Karin Resetarits hat gleich vier Nebenjobs „gegen Entgelt“: Journalistin, Moderatorin, Autorin und Geschäftsführerin einer GmbH. Resetarits stellt aber klar: „Ich nehme für meine Tätigkeiten kein Geld.“ Hans-Peter Martin hat drei Nebenjobs, der freiheitliche Andreas Mölzer zwei. Paul Rübig (ÖVP) hat einen Nebenjob bei der Wirtschaftskammer, für den er „Aufwandsentschädigungen“ erhält.

Mölzer gegen Offenlegung
Mölzer, der freiberuflich tätig ist, ist gegen eine Offenlegung. Der grüne Abgeordnete Johannes Voggenhuber hat seine gesamten Bezüge bereits offengelegt.

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