Große Unterschiede bei Schülerzahl

Volksschulen

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Große Unterschiede bei Schülerzahl

Jede achte Volksschule in Österreich wird von weniger als 25 Kindern besucht. Insgesamt verfügen damit 402 der insgesamt 3.197 Volksschulen über weniger als 25 Schüler, heißt es in der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des SP-Abgeordneten Franz Riepl durch Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S). Besonders hoch ist der Anteil dieser Kleinschulen im Burgenland (31 Prozent) und in Tirol (27 Prozent).

Bundesänder
In Vorarlberg haben 19 Prozent der Volksschulen weniger als 25 Schüler, in der Steiermark 17 Prozent, in Salzburg elf, in Kärnten acht, in Niederösterreich sechs und in Oberösterreich fünf Prozent. Wien kommt auf rund ein Prozent.

Es geht aber noch kleiner: In Tirol haben 23 Volksschulen weniger als zehn Schüler, in der Steiermark sind es elf - in den anderen Bundesländern sind es jeweils weniger als zehn Schüler. Österreichweit verfügen 58 Volksschulen über höchstens neun Schüler.

Mehrstufenklassen
Von der Gesamtzahl der Kinder in den Schulen unabhängig ist offenbar die Bereitschaft zur Einrichtung von Mehrstufenklassen: In diesen werden Kinder unterschiedlicher Altersstufen in einer Klasse unterrichtet. Die meisten Mehrstufenklassen werden in Niederösterreich (322) geführt, gefolgt von der Steiermark (317), Tirol (305) und Oberösterreich (273). Burgenland (165) und Wien (154) liegen hier fast gleichauf, Kärnten kommt auf 149, Vorarlberg auf 137 und Salzburg auf 87. Ursprünglich als Unterrichtsform in kleineren Gemeinden mit geringer Schülerzahl konzipiert, sind Mehrstufenklassen heute auch Teil vieler reformpädagogischer Modelle.

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