Grüne fordern Zulagen für Putzfrau & Co.

Neuer Frauenbericht

Grüne fordern Zulagen für Putzfrau & Co.

Während es in vorwiegend männlichen Berufen, wie etwa bei Bauarbeitern, Erschwernis- und Schmutzzulagen gibt, ist das bei vorwiegend weiblich besetzten Berufen selten der Fall. Das geht aus dem aktuellen Frauenbericht der Grünen hervor, der gestern präsentiert wurde. Die Ökos fordern deshalb eine Neubewertung. Denn: „Berufe mit höherem Frauenanteil werden nach wie vor tendenziell schlechter bezahlt“, so die grüne Frauensprecherin Berivan Aslan. Gemeint sind etwa Reinigungskräfte, auch sie sollen künftig Zulagen erhalten, wenn es nach den Grünen geht.

Rückgang

Eine leichte Verbesserung lässt sich hingegen seit 2006 in Sachen Lohnschere verzeichnen. Doch: Noch immer verdienen Frauen in Österreich ein gutes Fünftel, konkret 21,7 Prozent, weniger als ihre männlichen Pendants. Über die letzten zehn Jahren ist das zumindest ein Rückgang um 3,8 Prozent.

Erziehung

Schuld an dem großen Gendergap ist für Aslan die ungleiche Verteilung von Familienarbeit, die zu schlechten Karrierechancen und höherem Teilzeitanteil bei Frauen führe. Wenn es normal werde, dass Männer in Karenz gehen und um 17 Uhr das Büro verlassen, um die Kinder abzuholen, werde auch die Einkommensschere geringer werden, so die Grüne.

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