Hahn greift mit Frauenquote durch

Konsequenzen

Hahn greift mit Frauenquote durch

Der Abgang der einzigen Rektorin Öster­reichs und der beschämen­d niedrige Frauenanteil in höheren Uni-Jobs lassen jetzt Wissenschaftsminister Johannes Hahn tätig wer­den: Im Rahmen der UG-Novelle soll eine 40-Prozent-Frauenquote festgeschrieben werden, so Hahn am Samstag gegenüber ÖSTERREICH. Und: Bei der Regierungsklausur in Sillian will der ÖVP-Minister mit Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek auch über Konsequenzen für Unis beraten, die die Quote nicht erfüllen. Die Gesetzesnovelle soll noch im ersten Halbjahr 2009 beschlossen werden.

400 Lehrlinge
Daneben will der ÖVP-Minister mit den Hochschulen auch einen Impuls für den Arbeitsmarkt setzen: Unter dem Motto „Wissen schafft Arbeit“ werden die 21 Universitäten ihre Lehrlingszahl heuer um ein Drittel erhöhen. Heißt konkret: Derzeit sind 303 Lehrlinge an den Unis, heuer sollen bis zu 90 weitere ausgenommen werden. Wunschziel sind insgesamt 400. Die meisten Neuaufnahmen wird es an der Technischen Universität Wien und an der Uni Graz geben.

Übrigens: Bei den – meistens im Bürobereich eingesetzten – Lehrlingen haben die Frauen eindeutig die Nase vorn.

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