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Haidinger wehrt sich gegen Vorwürfe

ÖSTERREICH

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Haidinger wehrt sich gegen Vorwürfe

Der Aufdecker im Innenministeriums-Skandal, Ex-BKA-Chef Herwig Haidinger wehrt sich gegen Vorwürfe, die im Schlussbericht der Marent-Kommission erhoben werden. Wie ÖSTERREICH berichtete, empfiehlt die Sonderkommission Ermittlungen gegen Haidinger wegen des Verdachts der falschen Zeugenaussage, der Verleumdung und in zwei Fällen sogar wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch.

Keiner Schuld bewusst
Er sei sich keiner Schuld bewusst, sagte der frühere Chef-Kriminalist im Interview mit ÖSTERREICH (Dienstag-Ausgabe). Er kenne den Schlussbericht der Marent-Kommission nicht: "Ich bin bisher von der Marent-Kommission lediglich als Zeuge befragt worden." Er könne alle aufgetauchten Fragen beantworten und etwaige Widersprüche aufklären, zeigt sich Haidinger überzeugt.

ÖVP hat Angst vor U-Ausschuss
Den Jubel der ÖVP kommentiert HAIDINGER so: "Es sieht ja ein Blinder mit Krückstock, was versucht wird: Meine Glaubwürdigkeit soll erschüttert werden. Die ÖVP hat offenbar unglaubliche Angst vor dem U-Ausschuss."

Gleich mehrere Vorwürfe
Die polizeiliche Sonderkommission unter der Leitung des Vorarlberger Sicherheitsdirektors Elmar Marent hat in ihrem Bericht gegen Haidinger, den Kronzeugen im U-Ausschuss zum Innenministerium, den Verdacht auf falsche Beweisaussage, Missbrauch der Amtsgewalt und Verdacht der Verleumdung aufgezeigt. Bei Doris Ita, der Ex-Frau des Ex-Kabinettschefs im Innenministerium Pilipp Ita, ortet die Sonderkommission "widersprüchliche Aussagen".

Die Sonderkommission wurde ursprünglich eingerichtet, um den Anschuldigungen von Haidinger gegen das Innenministerium nachzugehen.

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