Hofburg-Wahl: 17.065 mehr Wahlberechtigte

Kampf um jede Stimme

Hofburg-Wahl: 17.065 mehr Wahlberechtigte

Für die Stichwahl-Wiederholung sind 17.065 bzw. 0,27 Prozent mehr Österreicher wahlberechtigt als im ersten Wahlgang und der aufgehobenen Stichwahl. Das liegt nicht nur daran, dass durch die Aktualisierung der Wählerverzeichnisse die Jugendlichen mit dem 16. Geburtstag zwischen 24. April und 4. Dezember einbezogen wurden, sondern auch an einem starken Anstieg bei den Auslandsösterreichern.

Angesichts der langen Dauer zwischen erstem Wahlgang und dem verschobenen Wiederholungs-Termin wurde beschlossen, die Wahlberechtigten - anders als im Gesetz vorgesehen - doch neu zu erfassen. Damit wurden rund 45.600 16-Jährige und ungefähr 3.400 frisch Eingebürgerte einbezogen und rund 45.000 seit dem ersten Stichtag 23. Februar Gestorbene aus den Verzeichnissen gestrichen.

Sehr viele Auslandsösterreicher haben die zweite Möglichkeit genützt, sich für die Bundespräsidentenwahl in der Wählerevidenz zu registrieren: Die Anzahl wahlberechtigter Österreicher, die im Ausland leben, wuchs von 42.830 auf 56.539 - um 32,01 Prozent. Der Gesamtzuwachs machte hingegen nur 0,27 Prozent aus. Für den 4. Dezember sind 6,399.572 Österreicher im In- und Ausland wahlberechtigt, am 24. April und am 22. Mai waren es 6,382.507.

Anders als in der vorläufigen Erfassung weist nun auch Wien ein leichtes Plus von 0,16 Prozent aus. Aber es blieb dabei: Prozentuell ist die Zahl der Wahlberechtigten in Vorarlberg (plus 0,7 Prozent) am stärksten gestiegen, den geringsten Zuwachs gab es in Kärnten (0,1 Prozent).
 

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