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Jetzt auch in Salzburg schadhafte Wahlkarten

Pannen um Hofburg-Wahl

Jetzt auch in Salzburg schadhafte Wahlkarten

Nun sind auch im Bundesland Salzburg erste schadhafte Wahlkarten aufgetaucht. In Zell am See wurden offenbar zumindest drei Kuverts für Wahlkarten mit Mängeln ausgegeben. Eines wurde bereits zurückgegeben, die beiden anderen wurden Auslandsösterreichern zugestellt und seien bereits auf dem Postweg zurück in den Pinzgau, berichtete der ORF Salzburg am Donnerstagnachmittag.

Anton Unterluggauer von der Stadtgemeinde Zell am See bestätigte gegenüber Radio Salzburg die drei fehlerhaften Wahlkuverts für die Wiederholung der Präsidentschaftsstichwahl am 2. Oktober. In Zell am See habe man die 1.000 Wahlkuverts stichprobenartig überprüft und dabei nichts gefunden, sagte Unterluggauer. Die Besitzer der drei fehlerhaften Wahlkarten hätten sich aber bei der Gemeinde gemeldet. Ein Kuvert wurde bereits zurückgegeben. Die beiden anderen erhielten Auslandsösterreicher. Diese Kuverts seien aber schon wieder auf dem Weg zurück nach Salzburg, so Unterluggauer.
 

Inneministerium will von Hersteller Klärung

Das Innenministerium will vom Hersteller bis Freitag Klarheit über die Ursache der Klebefehler bei den Wahlkarten. Man habe die Druckerei aufgefordert, bis Freitag ein Ergebnis vorzulegen, erklärte ein Sprecher des Ressorts gegenüber der APA.

Man brauche ein "klares Ergebnis", um die Ursache für die sich selbst auflösenden Wahlkarten am Tisch zu haben, hieß es seitens des Ressorts. "Wir haben einen ganz klaren Auftrag gegeben, rund 1,5 Millionen Wahlkarten an die Gemeinden zu liefern. Jede dieser Karte hat einwandfrei ausgeliefert zu sein", sagte der Sprecher.

Es könne jedenfalls nicht sein, dass Karten in Umlauf geraten, die auf den ersten Blick einwandfrei erscheinen und sich dann als fehlerhaft entpuppen. Die Geduld des Innenministeriums sei "langsam zu Ende", sagte der Sprecher. Man werde auch im Ressort selbst fehlerhafte Karten analysieren und verlasse sich nicht ausschließlich auf die Auskunft der Druckerei. Geklärt werde müsse auch, wie viele der Karten betroffen sind.
 

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