Jetzt kommt die deutsche Abzock-Maut

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Jetzt kommt die deutsche Abzock-Maut

Kritik von allen Seiten hagelte es bislang für Pkw-Maut-Pläne des deutschen Verkehrsministers Alexander Dobrindt. Von einer „diskriminierenden Ausländer-Maut“ und einer „Abzock-Maut“ war die Rede. Selbst die EU-Kommission hält sie für nicht vereinbar mit EU-Recht. Jetzt zieht die deutsche Regierung das umstrittene Vorhaben trotz aller Widerstände durch. Sie soll Anfang 2016 kommen.

Jetzt will Stöger gegen 
die Mautpläne klagen
Hauptkritikpunkt: Die geplante Maut sei diskriminierend. Den deutschen Autofahrern werden die bis zu 130 Euro für die Vignette wieder von der Kfz-Steuer abgezogen. Österreichs Verkehrsminister Alois Stöger hatte im Vorfeld heftig protestiert und angekündigt, gegen die Maut klagen zu wollen.

Das erwartet die Autofahrer jetzt:

  • Mautpreise: Deutsche zahlen eine Jahresmaut, die sich nach Größe und Umweltfreundlichkeit des Autos richtet und max. 130 Euro beträgt. Für Ausländer gibt es ergänzend eine Zehn-Tages-Maut (10 Euro) bzw. Zwei-Monats-Maut (22 Euro).
  • Der Skandal: Deutsche sollen für Mautzahlungen durch geringere Kfz-Steuer wieder entlastet werden – auf den Cent genau.
  • Geldbußen: Wer erwischt wird, zahlt 150 Euro – im Wiederholungsfall 260 Euro.
  • Kontrollen: Funktionieren statt mit Klebe-Vignetten über das Nummernschild des Autos.
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