28. Juli 2012 22:13
Es war ein Polit-Thriller, der zur Stimmung in Kärnten passt: Vor dem Landhaus attackierten 200 Demonstranten die eintreffenden FPK-Politiker. Der Eingang wurde von einem Dutzend Polizisten abgeriegelt – und drin im Sitzungssaal flogen ab 17 Uhr vier Stunden lang die Fetzen. Nachdem sich die Abgeordneten als „Schmutzfinken“, „Dreckschleuder“ und „Abrissbirne“ beflegelt hatten, gelang der Opposition der politische Coup: Ihr Neuwahl-Antrag scheiterte nicht im „Verfassungs-Ausschuss“, wo die blaue FPK den Vorsitz hat – sondern er kam in den „Budget-Ausschuss“, in dem die Opposition Vorsitz und Mehrheit hat. Dort wurde er sofort abgestimmt und auch angenommen.
Damit wird die politische Situation in Kärnten dramatisch: Denn ab sofort kann die Pro-Neuwahl-Front von SPÖ, Grünen, ÖVP in jeder Sitzung über eine Neuwahl abstimmen lassen. Das FPK hat angekündigt, bei jeder Abstimmung den Saal zu verlassen. So kann die Neuwahl (durch fehlende Zwei-Drittel-Mehrheit) nicht beschlossen werden.
Erste Sondersitzung mit Neuwahl nächste Woche
Die erste Sondersitzung mit Neuwahl-Abstimmung soll bereits nächste Woche stattfinden. Sie wird wohl noch scheitern.
Wenn danach aber jede (!) Woche ein Sonder-Landtag mit Neuwahl-Abstimmung erfolgt, kann sich die FPK nicht permanent verweigern. Der ganze Landtag würde lahmgelegt.
Prompt deutet Dörfler im ÖSTERREICH-Interview seinen Kompromiss an: Er will Neuwahlen nach dem Dirnbacher-Urteil – vermutlich im September – zustimmen. Dann würde Kärnten im Dezember wählen. Es droht der bisher ärgste Schmutzkübel-Wahlkampf der Republik: Nach all den Scheuch- und Martinz-Enthüllungen hat jetzt die FPK die SPÖ wegen Millionenbetrugs bei ihrer Agentur Top Team und ihrer Zeitung KTZ bei der Justiz angezeigt. Allein gestern wurde ein Dutzend weiterer Anzeigen angekündigt: Die SPÖ zeigt Dörfler an, dass er 1 % des Auftragsvolumens von Baufirmen für die Partei kassiert hätte. Der klagte den SPÖ-Chef sofort.
Dörfler: »Neuwahl kommt nach Urteil«

ÖSTERREICH-Herausgeber Wolfgang Fellner (links) mit Gerhard Dörfler (r.), HC Strache ist Kiebitz.
ÖSTERREICH: Wie sehen Sie den Neuwahl-Antrag der Opposition. Ist das ein Waterloo für Sie und die FPK?
DÖRFLER: Die Mehrheit hat entschieden, dass ein Neuwahl-Antrag nicht dem zuständigen Verfassungs-, sondern dem von ihr dominierten Budget-Ausschuss zugewiesen wird. Das ist kein Waterloo, sondern ein demokratisch möglicher Vorgang. Genauso wie es demokratisch erlaubt ist, dass man bei der Abstimmung über die Neuwahl als Fraktion den Saal verlässt. Und dann wird die Neuwahl scheitern.
ÖSTERREICH: Warum wehren Sie sich gegen eine Neuwahl?
DÖRFLER: Weil ich vor der Wahl vollständige Aufklärung aller Schweinereien in diesem Land haben will. Sowohl der schwarzen Sauerei des Herrn Martinz in der Causa Birnbacher als auch der roten Sauerei. Die SPÖ steht bis zum Hals im Sumpf. Sie hat illegal Millionen in ihre Werbeagentur Top Team und in ihre Zeitung KTZ fließen lassen.
ÖSTERREICH: Und Sie selbst waren als Partei-Kassier von Haider nie im Sumpf?
DÖRFLER: Der Gerhard Dörfler war nie in einem Sumpf. Ich habe nie mit einem einzigen illegalen Euro zu tun gehabt. Als Partei-Kassier ist man ja nicht fürs Spendeneintreiben verantwortlich, sondern man prüft und präsentiert die Bilanz. Das habe ich immer korrekt getan – ich war nie Teil einer Buberlpartie oder sonst was.
ÖSTERREICH: Wenn das so ist, müssen Sie sich ja vor einer Neuwahl nicht fürchten.
DÖRFLER: Tu ich auch nicht, wir prüfen jetzt in Wahrheit beide Optionen. Beim Neuwahl-Antrag ausziehen oder aber zustimmen. Die erste Option ist besser: Zuerst aufklären bei Gericht, dann abrechnen mit harten Urteilen und erst danach abstimmen bei einer Neuwahl. Aber man soll beides aufklären: Die Birnbacher-Causa und die Top-Team-Sauerei der SPÖ .
ÖSTERREICH: Da gibt’s ja noch gar keine Anklage – da dauert ein Urteil bis 2014.
DÖRFLER: Wir werden auch prüfen, ob als Kompromiss denkbar ist, dass wir zuerst das Birnbacher-Urteil abwarten und nach dem Birnbacher-Urteil Neuwahlen haben.
ÖSTERREICH: Das wäre dann im Spätsommer – August oder September?
DÖRFLER: Kann sein, ich fürchte mich nicht vor Neuwahlen. Das Birnbacher-Urteil wird zeigen: Der Sumpf ist tiefschwarz. Es gibt schon Gerüchte, die besagen, dass sich die ÖVP den Wahlkampf von Sozialorganisationen bezahlen ließ. Die ÖVP wird bei Neuwahlen ein Desaster erleben und unter 10 % fallen. Und der Herr Kaiser wird bei der Wahl entzaubert werden. Er hat mit seinem linken Mob den Landtag entehrt.
ÖSTERREICH: Und Sie?
DÖRFLER: Ich bin zuversichtlich, dass ich als Ortstafel-Landesvater wieder eine klare Mehrheit bekomme. Ich habe eine Bilanz, die einzigartig ist – noch nie ist in Kärnten so viel investiert worden.
ÖSTERREICH: Wie lange können Sie überhaupt noch regieren ohne Mehrheit?
DÖRFLER: Wir haben eine klare 4:3-Mehrheit in der Landesregierung, wir haben ein Budget für heuer, das wir bis Herbst 2013 verlängern können – wir können lange regieren.
ÖSTERREICH: Wäre eine Neuwahl nicht sinnvoller?
DÖRFLER: Sobald die Dirnbacher-Urteile da sind, kann gewählt werden.

200 Demonstranten standen mit Pfeifen vor dem Landhaus.

Polizei musste den Landtag vor den aufgebrachten Demonstranten schützen, die Neuwahl forderten.
blümchenblau mein liebling, oh das klingt echt schön;-)
ja du - vielleicht registrieren. aber dann geht es mir wie dem silent pain den ich ja auch kopiert hab. du nein, ich bleib lieber ingoknito, dazu fehlt mir der mut irgendwie. meine 2 lieblinge der megainter und du ihr werdet mich ja auch so immer erkennen.
bin froh das ich euch habe - °lächle°
dreimal darf man raten wer dieses Demostrantengesindel war
@lieber Sedlatschek ,gratuliere dass du endlich die rießengroße Hürde von 2 auf 3 beim Zählen gemeistert hast - Zucki kannst dir abholen -ganz brav!
diese korrupte Bagage verschwindet. Neuwahlen, jetzt !!!
jetzt waren wir schon 2
super!!!
Ich habe auch die Schnauze gehörig voll und protestiere.
Von Witzfiguren, wie Sie offensichtlich eine sind, lassen wir uns nicht abhalten.
jetzt waren wir schon 3
l.g. schnauzgrün
Das lief ganz sicher über die Besetzungscouch des Karawanken- Gaddafi.
Da wird zum Beispiel ein Dobernig mit Mitte 20 vom Wörthersee- Berlusconi zum Büroleiter ernannt und in mehrere Aufsichtsräte der Kärntner Landes-Holding bugsiert, da werden Kellner und Surflehrer zu Parteisekretären ernannt.
Von der braunen Brut lernt so ein junger Mensch schnell, dass und wie man illegale Parteigelder erwirbt und an die Seite schafft. Von der braunen Brut lernt ein junger Mensch schnell, wie man die Hände in den Töpfen hat und der Bevölkerung Sand in die Augen streut. Alles fürs Land, alles für die Heimat - versteht sich natürlich! Und alles wird bis zum Endsieg durchgestanden - mia san mia, mia san mia, mia san mia....
Wie soll sich ein braunes Wahlschaf erwarten, dass diese Typen ihren Futtertrog verlassen?
Des is ja gar net woa, im Keller hängen zwoa..."
Trifft auf die unerträgliche Situation in Kärnten zu.
Mach dir nix draus über diese blöde Antwort von 21.43. Unter den NAZIS wäre er oder sie schon heut um 3 h früh abgeholt worden. Im KZ oder Irrendepot Hartheim versorgt. Er oder sie ist einfach zu blöd dazu ---- und weiß gar nicht, welches Glück sie oder er hat, dass sie hier noch in Ruhe leben können.
du meinst wenn deinesgleichen da noch was reden hätte wäre er schon aussortiert?
ach mein lottchen-lernt ihr ewiggestrigen nie dazu?
Du bist einfach Spitze!!!! Echt gut!
ich hab´s dir schon einmal gesagt ** registrieren ** !!
dann können´s luli machen die nachäffenden Kärntnerfeinde --lol!
Du bist nämlich echt
ganz lieb;-)
das unten ist so eine doofe Trittbrettfahrererin ;-(
nicht ernst nehmen
Ich freu mich sehr endlich einen Freund gefunden zu haben
Wir könnten einmal in Wien spazieren gehen?
RUF
MICH
AN
http://oe1.orf.at/artikel/311294
Was der Dörfler will ist doch absolut dummes Zeug - es gibt keinerlei Veranlassung, die Aufdeckung der "SPÖ-Skandale" abzuwarten.
Tatsache ist doch, dass diese angeblichen Skandale in den Jahren 2005 bis 2010 stattfanden - dies jedoch nicht geheim und konspirativ sondern ganz offen und ohne jede Geheimhaltung - jeder Interessierte konnte sämtliche Zusammenhänge erkennen, jeder Interessierte konnte sich ausreichend informieren.
Jeder Interessierte hätte gekonnt - und die Landeshauptleute Haider und Dörfler waren sogar verpflichtet sich zu informieren - verpflichtet und geschuldet ihrer Richtlinienkompetenz und "Dienstaufsichtspflicht" als Landeshauptmänner für ihre jeweilige Regierungsmannschaft. Dies haben sie ganz eindeutig nicht getan - zumindest nach eigenen Aussagen, denn sonst hätte es zu diesen "Skandalen" nicht kommen können.
ALSO: Haider und Dörfler haben als Landeshauptmänner total versagt, Dörfler trompetet diese Unfähigkeit auch noch lauthals in die Öffentlichkeit - sorry Dörfler, aber andere Regierungen sind schon wegen weit weniger Inkompetenz geschasst worden oder deshalb freiwillig verschwunden. Sie haben nicht nur total versagt, sie lamentieren jetzt auch noch, dass Ihre Regierung Ihre Unfähigkeit auch noch ausgenutzt habenb soll - noch dümmer geht es ja überhaupt nicht.
Und sollte an den angeblichen "Skandalen" nichts dran sein, wären sie sowieso für den Rücktritt in der ersten Reihe - statt jetzt das Volk mit Erfindungen und Verleumdungen zu belügen, sollten Sie den eigenen Saustall aufräumen. Sie wollen das anscheinend nicht - also weg mit Ihnen wg. Arbeitsverweigerung.
X Grün für Kärnten
Wir liegen bei ca. 60% Wählern jetzt. Es muß aber mehr werden.
Wählt grün und es gibt gratis Fahrräder für alle.
jede partei hat ihre extremtrottln
ihr 2 seids welche
Ich glaube es war 1986, als Jörg Haider den Putsch in der FPÖ inszenierte und er von einem Protagonisten der ersten Stunde - richtig der Reinhart Gaugg - auf den Schultern getragen wurde.
Über diesen Gaugg brauch ich wohl nicht viele Worte verlieren - einer von diesen rechten Recken - ein richtiger Kamerad, dem die Karriere halt abgerissen ist.
Wer interessiert sich noch für die Mitstreiter/innen der ersten/frühen Stunden. Da gab`s eine Heide Schmidt, die dann zur Todfeindin mutierte - oder einen Norbert Gugerbauer.
Mir fällt noch ein Walter Meischberger ein, der Karl Heinz Grasser bekommt sicher auch einen Ehrenplatz in den Annalen dieser Partei. Beinahe hätte ich die Rumpolds vergessen und den Helmut Gorbach, der beinahe an die Spitze der Republik Österreich gekommen wäre.
Er schaffte es immerhin zum Vizekanzler, dann wurde das "Country too small for him".
Die hachgradig intellektuelle Monika Forstinger, der Miniröcke ein Gräuel waren, ja und die Theresia Sickl, die als Sozialministerin in einem Schloss residierte.
Der Kurzzeitminister Krüger (ich glaube 30 Tage - wie dieser Papst) - offensichtlich ein großer Jaguar-Fan, da er einen solchen als Dienstwagen lukrieren wollte.
Auch der Herbert Haupt ist uns noch in guter Erinnerung, da er uns es immer "In aller Klarheit" sagte - was er jedoch meinte, blieb stets im Dunklen.
Herbert Scheibner und Peter Westenthaler - zwei absolute Ehrenmänner, die jetzt noch darauf achten, dass im Parlament alles mit rechten Dingen zugeht.
Dann kam die dunkle Stunde, als sich der vom Himmel gefallene, moralische Sumpf im Grünland einbaute - in einer Luxuskarosse selbstverständlich - man gönnt sich ja sonst nichts. Wobei hier festgehalten werden muss, dass lt. H.C. Strache kurz davor eine Versöhnung stattgefunden hat - Beweise gibt es keine.
Jetzt bricht das "Haider`sche System" in Kärnten auf - und wie es aufbricht - der Vulkanausbruch des Vesuv in der Antike ist/war ein zarter Rülsper dagegen.
O-Ton Strache: "Wir haben uns 2005 von allen korrupten Elementen getrennt!"
Ende 2009 begann die Wiedervereinigung der FPÖ mit dem FPK, die dann am 22.06.2010 in einem Vertrag gipfelte - wie soll man diesen Pakt nur betiteln - "Gemeinschaft der Nichtkorrupten in Österreich", oder doch "Der Pakt des Teufels".
Herr H.C. Strache, warum sind Sie auf Tauchstation und präsentieren sich nicht als der strahlende Ritter, der Sie sind und räumen mit den korrupten Elementen auf - wo immer die sich auch befinden?
Ein Saubermann hat nichts zu befürchten. Gibt es solche in der FPK ????
beschäftigen. Rundumschläge Dörflers entsprechen einer Verzweiflungstag, Geschehenes zu
verschleiern. Dass die Parteien öfters Dreck am Stecken haben, mussten wir ja zur Kenntnis nehmen, aber FPK ist das Schlimmste seit deren Gründung aus dem BZÖ.
Die "Heimat-Partei" hat das Ansehen der Kärntner Heimat zerstört.
Machtgeil kleben nun die Herren von "Moral und Mehr-Demokratie" an ihren Posten.
LEUTE, WACHT ENDLICH AUF!
Wenn ich der Chef wäre würde ich die anderen hinaus schicken , wo sind wir denn?
Sehr sozial von denen,unser Landeshauptmann hat es schwarz auf weiß ,dass er nur Teilzurechnungsfähig ist , also bitte mehr Rücksicht ihr selbsternannten Gutmenschen
Und was bei uns in Kärnten abgeht hat euch in Wien überhaupt nicht zu interessier, ihr glaubt immer nur weil ihr unsere 24 Milliarden Haftung übernommen habt könnt ihr anschaffen und mitreden!
Wir Kärntner stehen zu Gerhard und Uwe, denn die Beiden sind Garant dafür, dass die warme menschliche Politik von unserem Jörg ewig weitergeführt wird.
... oder anders formuliert. Die Kärntner (Politiker) sind wahnsinnig ...
Ich schäme mich
gut formuliert
"er hat euch nie belogen"
"wir passen auf dein Kärnten auf"
"DANKE Jörg"
jeder halbwegs intelligente mensch möge sich spätestens jetzt gedanken machen!
"unser geld für unsere leut"
haha....DAS war nicht gelogen!