Kärntner gegen Minderheitenfeststellung

Ortstafel-Streit

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Kärntner gegen Minderheitenfeststellung

Die Mehrheit der Kärntner Bevölkerung hält eine Minderheitenfeststellung für die Lösung der Ortstafelfrage für unnötig. Das geht aus einer Umfrage des Klagenfurter Humaninstitutes hervor, das 650 Kärntner befragte. Für eine Minderheitenfeststellung sprachen sich demnach 25 Prozent aus.

Obwohl die Frage der zweisprachigen Ortstafeln und das Volksgruppengesetz eindeutig Bundesangelegenheit sind, sehen 64 Prozent der Befragten in erster Linie den Kärntner Landtag gefordert. Von diesem müsse die Initiative zur Lösung ausgehen. Für 21 Prozent ist die Bundesregierung am Zug, acht Prozent meinen, die Initiative müsse von Slowenien ausgehen.

Lediglich zwölf Prozent betrachten die Nachbarrepublik als Rechtsnachfolger Jugoslawiens im Zusammenhang mit der Ortstafelfrage. 82 Prozent halten diesen Standpunkt für falsch.

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