Karmasin plant Steuer-Reform für Familien

Politik

Karmasin plant Steuer-Reform für Familien

Im ÖSTERREICH-Gespräch stellt ÖVP-Familienministerin Sophie Karmasin ihr Steuermodell vor. Karmasin fordert: mehr Sachleistungen, weniger Geldzahlungen für Familien.

ÖSTERREICH: Bei uns sind die Geldzahlungen für Familien sehr hoch. Bei der Betreuung hinken wir hinterher. Was tun?
Sophie Karmasin: Ja, wir sind Europameister bei den Direktzahlungen, aber in Zukunft wollen wir die Geld- und Sachleistungen im Verhältnis 50:50 gestalten, nicht mehr 80:20 wie bisher. Wir investieren 305 Millionen Euro in neue Kinderbetreuungsplätze.

ÖSTERREICH: Was wünschen Sie sich bei der Steuerreform für die Familien?
Karmasin: Natürlich eine deutliche Entlastung. Vor allem die Mehrkindfamilien müssen profitieren. Wichtig ist, Familiensteuern wie Erbschafts- und Schenkungssteuern, die die nächste Generation belasten, zu verhindern.

ÖSTERREICH: Wie genau soll Ihr Modell aussehen?
Karmasin: Je mehr Kinder eine Familie hat, umso mehr soll sie profitieren. Das kann man etwa über Absetzbeträge gestalten. Wir haben ein entsprechendes Papier in die Gruppe, die die Steuerreform verhandelt, eingebracht.

Debora Knob

 

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