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Wahlkampf um Mittelmeerroute

Kern gegen Kurz immer brutaler

Dass ein Regierungschef seinen Außenminister höchst öffentlich zurückpfeift und sich in dessen Streit mit einem anderen Land auf die gegnerische Seite stellt, passiert nicht oft. Im österreichischen Wahlkampf ist das allerdings möglich: Via Die Presse ermahnte Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) am Wochenende Sebastian Kurz (ÖVP), sich in der Mittelmeer-Frage nicht mit Italien anzulegen. Der konterte sogleich in ÖSTERREICH: „Es wäre unehrlich, würden wir Italien nicht klar sagen, wie die österreichische Linie ist.“

Alfano: »Österreich hat kein Recht, das zu fordern«

Jetzt herrscht endgültig Eiszeit zwischen den Parteichefs. Für VP-Innenminister Wolfgang Sobotka ist das Vorgehen Kerns „schlechter Stil“. Im ÖSTERREICH-Interview  ermahnt er wiederum den Kanzler, „Politiker unseres Landes im Ausland nicht schlecht zu machen“. Seine Äußerungen seien „nicht hilfreich gewesen“, es brauche vielmehr ein gemeinsames Auftreten.

Indes hagelte es am Sonntag neuerliche Kritik aus Italien. Außenminister Angelino Alfano kritisierte die Kurz-Forderung, illegal in Italien eingetroffene Migranten nicht mehr von den Inseln aufs Festland zu lassen: „Österreich und Ungarn haben kein Recht, so etwas zu fordern.“

Von FPÖ-Chef HC Strache gibt es dazu Liebesgrüße aus Ibiza: „Dieses „Kern-Kurz-Wahl-Theater“ ist einfach unerträglich.“

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