Kickl attackiert Van der Bellen

Wahlkampf pur

Kickl attackiert Van der Bellen

Seitens der FPÖ traten Samstag Bundesparteichef Heinz-Christian Strache und Generalsekretär Herbert Kickl an, um ihren Hofburg-Kandidaten Norbert Hofer zu verteidigen. Kickl empörte sich über Van der Bellens Interview-Aussagen - und zudem über den Wahlaufruf früherer und aktiver ÖVP-Politiker für den Grünen. Strache nannte den Rüffel Michael Häupls in Sachen Wehsely eine "abstruste Attacke".

Kickl rügt VdB
"Die Herabwürdigung des Mitbewerbers ist eines Präsidentschaftskandidaten unwürdig", teilte Kickl per Aussendung dem Grünen Kandidaten mit. Er sieht Van der Bellen immer mehr zurückgekippt "in die hysterischen Verhaltensmuster seiner Grünen Heimat". Den u.a. von drei Ex-Parteichefs, OeNB-Chef Claus Raidl und EU-Delegationsleiter Othmar Karas mitgetragenen bürgerlichen Appell zur Stimme für Van der Bellen verhöhnte Kickl als "Wahlaufruf gescheiterter ÖVPler". Van der Bellen wäre, meint Kickl, ein "idealer Lebensverlängerer eines Systems, das Leute wie Busek, Molterer und Fischler federführend gegen die Wand gefahren haben".

Sonja Wehsely als Zankapfel
FPÖ-Chef Strache bekräftigte die von Hofer vorgebrachte Skepsis gegenüber einer allfälligen Angelobung der Wiener Sozialstadträtin Sonja Wehsely als SPÖ-Ministerin: Diese sei "extrem umstritten" - und es sei "kein Gerücht, dass sie vor ihrer Verantwortung im Skandal um die Islam-Kindergärten davonläuft, sondern traurige Realität".
 

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