Kinder an den Pranger gestellt: So kontert Klenk der FPÖ

Hit auf Twitter

Kinder an den Pranger gestellt: So kontert Klenk der FPÖ

Zuletzt sorgte die FPÖ Vomp mit einem Facebook-Eintrag für Wirbel. Die Freiheitlichen posteten auf Twitter eine Namensliste von Volksschulkindern mit Namen, die auf einen Migrationshintergrund hindeuten würden. Damit wollten die Tiroler Blauen auf den Ausländeranteil in Österreichs Klassen hinweisen. Zwar wurde das Posting schnell wieder gelöscht, aber seitens des Tiroler FPÖ-Chefs Markus Abzwerger heißt es, dass man voll und ganz hinter dem Inhalt des Postings stehe. Lediglich Verletzungen gegen das Datenschutzgesetz hätten zur Löschung geführt.


Auf Twitter war die Aufregung darüber groß. Kinder an den Pranger zu stellen, um politische Werbung zu machen, geht den meisten Usern schlicht und einfach zu weit. „Skandal ist, dass Ihnen und Ihrer "Partei" jede Menschlichkeit fehlt und Sie dafür noch Stimmen bekommen. Abstoßend und widerlich!“, schreibt Gerd Forcher auf Twitter. Christoph Baumgarten findet ebenfalls deutliche Worte: „Der Skandal ist, dass Sie gegen Schulkinder hetzen“. Die Userin Irene Wottawa meint: „Namen sagen halt nix darüber aus wie lang oder in der wievielten Generation hier schon gelebt wird #shame“.

Falter-Chefredakteur Florian Klenk hat der FPÖ Tirol auf eine ganz besondere Weise geantwortet. Er veröffentlichte ebenfalls eine Liste, aber von prominenten FPÖ-Mitgliedern mit ebenfalls nicht klassisch österreichischen Namen. Darauf finden sich etwa Nationalratsabgeordnete Dagmar Belakowitsch, Landtagsabgeordneter Alexander Pawkowicz oder auch freiheitlicher EU-Abgeordneter Harald Vilimsky. Der Tweet hat in wenigen Stunden bereits über 400 Likes und wurde über 100 Retweets.


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