Koalition ­beendet 
Heeres-Streit

Reform

Koalition ­beendet 
Heeres-Streit

Jetzt ist der Weihnachtsfriede perfekt: Ver­teidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) hat sich mit seiner ÖVP-Verhandlungspartnerin Johanna Mikl-Leitner auf das Heeressparpaket geeinigt, wobei sich Mikl-Leitner in alter ÖAAB-Manier durchsetzte. Die ÖVP kann die Schließung von zwei Kasernen (Horn, NÖ, und Tamsweg, Sbg.) auf Druck ihrer Landeshauptleute Erwin Pröll und Wilfried Haslauer verhindern. Auch Militärmusikkapellen bleiben – in stark reduzierter Form – überall erhalten. Klug zeigte sich trotzdem zufrieden (siehe Interview), obwohl er zwischen 2015 und 2018 im Schnitt 200 Millionen pro Jahr sparen muss.

Hubschrauber-Update und neue Jets gesichert
Denn Klug bekam ein „Zuckerl“, das nicht zu verachten ist. Ab 2016 kann der Minister wieder investieren: Im Gegenzug wurde ein Beschaffungspaket von 616 Mio. Euro vereinbart. Das bedeutet: Klug kann sowohl neue Jets für die maroden Saab 105 Ö bestellen als auch die Blackhawk-Hubschrauber updaten.

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