Auflagen für neue Gelder

"Kreditsperre" für Kärnten vorerst beendet

Das Polit-Tauziehen um einen 100-Millionen-Euro-Kredit der Bundesfinanzierungsagentur (ÖBFA) an das Bundesland Kärnten löst sich nur vorerst. Zwar fließt diese Summe im Juli, aus dem Finanzministerium heißt es aber zur APA, für weitere ÖBFA-Kreditlinien müsse Kärnten erst wieder "kapitalmarktfit werden". Das Land hat sich zuletzt über Jahre rein über die ÖBFA refinanziert und soll das nun ändern.

Das Finanzministerium will das südlichste Bundesland dabei unterstützen, auch wieder private Geldgeber anzuzapfen, sagte ein Sprecher.

Für die Überbrückungsfinanzierung im Juli über rund 100 Mio. Euro (87 Mio. Euro plus kurzfristige Kreditlinien) hat Kärnten eine Tilgungsplan vorgelegt. Daher würde das Geld nun auch fließen.

Im Streit um die 500 Mio. Euro, die Kärnten aus seinem Zukunftsfonds - gefüllt aus dem seinerzeitigen Verkauf der Hypo Alpe Adria an die Bayerische Landesbank - für den Hypo-Abbau beisteuern soll, gibt es indes noch keine Lösung.

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