Kroatiens Präsident traf Bundespräsident Fischer

Wien-Besuch

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Kroatiens Präsident traf Bundespräsident Fischer

Themen waren laut Fischer-Sprecher Bruno Aigner die Auswirkungen des EU-Reformvertrags-Referendums in Irland und "die europäische Perspektive Kroatiens", aber auch die Lage im Tschad und die dort eingesetzte EU-Friedensmission EUFOR sowie die Situation im Kosovo. Weitere Details gab die Präsidentschaftskanzlei nicht bekannt.

Gemeinsames Mittagessen
Nach einem Mittagessen der Präsidenten hält der kroatische Staatschef am Abend einen Vortrag über "Südosteuropa aus kroatischer Perspektive" im Bruno Kreisky Forum in Wien. Es moderiert der österreichische Diplomat, Balkan-Experte und frühere Hohe Repräsentant der internationalen Gemeinschaft in Bosnien-Herzegowina, Wolfgang Petritsch.

Gespräche über EU-Beitritt und Irlands NEIN
Österreich gilt als einer der größten Befürworter des EU-Beitritts Kroatiens. Nach dem Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel Ende der Vorwoche zeigte sich Außenministerin Ursula Plassnik (V) über die neu entflammte Erweiterungsdebatte dementsprechend "beunruhigt". Infolge des irischen "Nein" zum EU-Vertrag von Lissabon hatte u.a. der französische Staatschef und künftige EU-Ratsvorsitzende Nicolas Sarkozy einer Erweiterung der EU-27 eine Absage erteilt. Ohne neue Rechtsgrundlage keine weiteren Beitritte zur Europäischen Union, lautete auch die Meinung des luxemburgischen Premiers Jean-Claude Juncker. Einer der Gründe für den Reformvertrag sei nämlich die Erweiterungsfähigkeit der EU gewesen.

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