Sonderthema:
Kurz Sieger im Dreikampf

Parteien durcheinandergemischt

Kurz Sieger im Dreikampf

Aus den Niederungen des innenpolitischen Alltags hält sich Sebastian Kurz so gut wie möglich zurück – gerade ist der Außenminister aus New York zurückgekehrt.

Auf seine Umfragewerte wirkt sich das nur positiv aus. Derzeit würde Österreichs beliebtester Minister praktisch im Alleingang die Nationalratswahl gewinnen, wie die aktuelle ÖSTERREICH-Umfrage zeigt (Re­search-Affairs, 602 Befragte, 
14. 2. – 16. 2.).

Die ÖVP mit Kurz würde weit vor den anderen liegen

Zwei Sonntagsfragen. Erstmals wurden von dem Umfrageinstitut zwei Sonntagsfragen gegenübergestellt – einmal die ÖVP mit ihrem derzeitigen Parteichef Reinhold Mitterlehner und einmal mit seinem wahrscheinlichen Nachfolger Sebastian Kurz.

Von drei auf eins

Das Ergebnis spricht eine eindeutige Sprache: Steigt Kurz statt Mitterlehner in den Ring, könnte er seine Partei praktisch über Nacht vom abgeschlagenen dritten auf den klaren ersten Platz pushen.

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Unter Mitterlehner kommt die ÖVP nicht über 19 % hinaus, mit Kurz könnte sie auf Anhieb 35 % holen, den Stimmenanteil also fast verdoppeln. Hauptleidtragender wäre FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Die FPÖ, derzeit unangefochten auf Platz eins, würde 8 % verlieren und nur mehr mit der SPÖ um Platz zwei rittern. Auch die SPÖ müsste aber 5 Prozentpunkte an Kurz abgeben. Die Neos müssten gegen Kurz um den Wiedereinzug ins Parlament bangen.

170219_Sonntagsfrage.jpg

Zufrieden?

Zugute kommt Kurz ganz allgemein die Unzufriedenheit mit der Regierung. Auf die Frage, ob die Regierung seit dem neuen Regierungsübereinkommen besser arbeitet, antworten 56 % mit „Nein“. Nur 19 % glauben, dass es aufwärts geht.

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