Hofburg-Wahl

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So waren die Wahlkampf-Abschlüsse

Das war der Wahlkampf-Abschluss von Norbert Hofer

Mit einem Wahlkampf-Abschluss ganz in traditioneller Manier hat die FPÖ ihre Wahlkampagne für Norbert Hofer am Freitagabend auf dem Wiener Stephansplatz beendet. Vor laut Polizei rund 1.000 und laut Parteiangaben rund 8.000 Zuhörern versprach Hofer einmal mehr, ein "Schutzherr für Österreich sein zu wollen". Hauptthema war wieder die Kritik an der Regierung und deren Flüchtlingspolitik.

Aufgewärmt wurde die Zuhörerschaft - wie bei FPÖ-Veranstaltungen üblich - durch die John-Otti-Band. Rund eineinhalb Stunden wurde die Menge mit Schlagern wie "Sierra Madre" und dem Üben von "Norbert Hofer"-Fanchören auf die Ankunft der Parteispitze eingestimmt. Hofer betonte bei seiner Rede vor dem Wiener Stephansdom einmal mehr, er habe in noch keinem Wahlkampf eine derart positive Stimmung erlebt wie in diesem. Die Menschen hätten die Hoffnung, "dass das alte System zerbricht und Platz ist für etwas Neues." Erneut betonte der blaue Hofburgkandidat, dass er sich als Präsident auch eine Entlassung der Regierung vorstellen könnte.

Diashow FPÖ-Wahlkampf-Finale am Stephansplatz

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Flüchtlingskrise
Stimmung kam auf, als Hofer die Flüchtlingskrise ansprach. Österreich verkrafte es nicht, wenn noch einmal 90.000 Flüchtlinge nach Österreich kommen sollten, sagte er mit Blick auf eine entsprechende Aussage der unabhängigen Kandidatin Irmgard Griss. "Es gibt einfach eine Grenze", sagte Hofer. Man müsse auch einmal sagen: "Stopp, wir schaffen das nicht!". Kritik übte der dritte Nationalratspräsident daran, dass der freiheitliche Ruf nach Grenzkontrollen von den Mitbewerbern vor einem Jahr als "Hetze" bezeichnet worden sei - jetzt aber gäbe es ebendiese.

Im Zusammenhang mit den Flüchtlingsbewegungen übte er auch Kritik am amtierenden Präsidenten Heinz Fischer: "Ich würde mich als Präsident nicht mit Selfies am Westbahnhof fotografieren lassen!", sagte er. Denn auch dies sei ein falsches Signal gewesen. Tosenden Applaus erntete Hofer, als er klarstellte, dass der Islam nicht zu Österreich gehöre: "Der Islam ist kein Teil von Österreich", sagte er. "Ich will nicht, dass Österreich ein mehrheitlich muslimisches Land wird."

"Österreich zuerst"
Am Schluss seiner Rede betonte Hofer, dass er als Präsident zuerst immer auf die Inländer schauen werde: "Wenn ich Bundespräsident werde - und ich werde Bundespräsident - gilt bei all meinen Entscheidungen: 'Österreich zuerst'." Abschließend fragte er die Menge: "Seid ihr bereit, mit mir gemeinsam den Weg in die Hofburg zu gehen?", woraufhin die Zuhörerschaft mit einem lauten "Ja" sowie mit "Hofer, Hofer"-Sprechchören antwortete.

Noch etwas lauter wurde es danach beim Auftritt von Parteichef Heinz-Christian Strache. Auch dieser war darum bemüht, Hofer als "Schutzherr für Österreich" zu positionieren. Auch er kritisierte die rot-schwarze Regierung. Man erlebe derzeit "viele Notstandssituationen" - neben der Flüchtlingskrise nannte Strache etwa die hohe Arbeitslosigkeit, für die die Regierung verantwortlich sei. Den roten und schwarzen Präsidentschaftskandidaten Rudolf Hundstorfer und Andreas Khol prognostizierte er, es nicht in die Stichwahl zu schaffen. Das wäre dann ein "offener Misstrauensantrag. Dann müsste die Regierung eigentlich in Neuwahlen gehen", sagte er.

"Geschichte schreiben"
Da ein solcher Schritt aber nicht zu erwarten sei, sei es notwendig, dass bis zu einer Abwahl der rot-schwarzen Regierung sicher gestellt sei, dass mit Norbert Hofer einer Bundespräsident ist, "der der Bundesregierung entgegen tritt". Er betonte in seiner Rede, dass es möglich sei "Geschichte zu schreiben" und erstmals einer zum Präsident gewählt werden kann, der nicht von SPÖ oder ÖVP entsandt wird. Mit dem Schlusswort Hofers "Es lebe Österreich" und dem Absingen der Bundeshymne und dem für FPÖ-Wahlkämpfe obligatorischen Konfetti-Regen endete die Veranstaltung nach rund vier Stunden.

Das war der Wahlkampf-Abschluss von Alexander Van der Bellen

Alexander Van der Bellen hat am Freitag in Wien ein letztes Mal seinen Siegeswillen bei der Bundespräsidentenwahl betont. "Platz eins oder zwei ist gleichgültig, aber ich will in die Stichwahl kommen und ich will der nächste Bundespräsident werden", sagte er beim Wahlkampfabschluss in St. Marx. Es könne wirklich knapp werden, meinte er und attackierte seine Konkurrentin Irmgard Griss.

van-der-bellen2.jpg © APA

Kritik an Griss
Vor grüner Prominenz und anderen Unterstützern nahm er - für seinen bisherigen Wahlkampf ungewöhnlich - die frühere OGH-Präsidentin für ihren eher unpolitischen Lebensweg aufs Korn. "Ich glaube schon, dass man, um in stürmischen Zeiten politisch zu bestehen, ein Mindestmaß an politischer Erfahrung braucht", so Van der Bellen. Dass Griss das anders sehe, habe ihn negativ überrascht.

Ebenso überrascht zeigte er sich darüber, dass Griss keine klaren Worte zur Zeit des Nationalsozialismus in Österreich gefunden habe. Seine Konkurrentin vertrete "ein Geschichtsbild, das spätestens seit Helmut Qualtinger vollkommen überholt ist", spielte er auf dessen Figur des "Herrn Karl" an.

Selbstlob
Sich selbst stellte der frühere Grünen-Bundessprecher erneut im besten Licht dar. Er könne das Amt gut ausüben und überparteilich wirken, nicht wie andere als verlängerter Arm einer Parteispitze. Van der Bellen reklamierte auch erneut den Heimat-Begriff für sich und verwies auf Unterstützer sowohl aus dem roten als auch aus dem schwarzen Lager. Erst vor wenigen Stunden habe sich zudem LIF-Gründerin Heide Schmidt für ihn deklariert, gab er bekannt. "Sie kennen mich alle. Ich bin kein Scharfmacher, sondern ein Verbinder. Das braucht man für das Amt des Bundespräsidenten."

Von Wahlkampfmanager Lothar Lockl wurde zuvor eine Unterstützungsbotschaft von Impressario Andre Heller verlesen, der vor verlorenen Stimmen für die Kandidaten von SPÖ und ÖVP warnte und die mögliche Kür Van der Bellens als Gegengewicht zu absehbaren FPÖ-Triumphen hervorhob. Zu Wort meldete sich auch Journalistin Sybille Hamann und Moderator Christian Clerici. Der zeigte sich mit dem Abend zufrieden und leitete zum informellen Teil über. "Jetzt betrink ma uns ein bissl", so sein Aufruf.

Das war der Wahlkampf-Abschluss von Irmgard Griss

Mit geringem Aufwand und ohne Getöse hat die unabhängige Präsidentschaftskandidatin Irmgard Griss am Freitag ihren Wahlkampf beendet. Im Kreis ihrer Unterstützer verströmte sie auf dem Platz der Menschenrechte beim Museumsquartier nochmals Zuversicht. Ihre Botschaft an die geschätzten knapp 200 Anhänger: "Wir können nicht verlieren, wir haben schon gewonnen."

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"Versöhnen statt spalten"
Griss erinnerte in ihrer kurzen Rede an jene Zeit, "als diese Bewegung noch ein kleines Pflänzchen war". Gewachsen sei es unter anderem durch freiwilliges Engagement und private Spenden. Die ehemalige Höchstrichterin hielt ein Plädoyer gegen Lethargie und Fatalismus. "Versöhnen statt spalten" sei die Devise. "Es ist möglich, dass ein Ruck durch das Land geht", motivierte Griss noch einmal ihre Anhänger. Zum Schluss ihrer Rede hielt Griss ein Schild mit der Ankündigung "I geh Hofburg" in die Kameras.

Zuvor hatte man eine Art "Speaker's Corner" vor dem Museumsquartier aufgebaut, wo rund zehn Unterstützer Plädoyers für ihre Kandidatin abhielten und ihre Botschaften auf einer Tafel festhielten. "It's time for a change" war unter anderem zu lesen und "Allein mehrheitsfähig sein". Eine junge Mutter erklärte, warum selbst ihren Kinderwagen ein Griss-Plakat schmückt, eine andere versuchte es mit dem Naheliegenden: "Ich hoffe, dass am Sonntag ein G'riss sein wird um die Griss." "Sie kann reden. Sie kann schreiben", lautete ein weiteres Argument für die ehemalige OGH-Präsidentin.

Technische Schwierigkeiten
Nach rund einer Stunde war der Wahlkampfabschluss auch schon wieder erledigt. Zuvor hatte das Team mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt: "Das Museumsquartier hat uns den Strom abgedreht, weil sie keine politische Veranstaltung wollen", begründete diese Wahlkampfleiter Milo Tesselaar.

Das War der Wahlkampf-Abschluss von Rudolf Hundstorfer

SPÖ-Präsidentschaftskandidat Rudolf Hundstorfer hat am Freitagabend den Abschluss seines Wahlkampfes dort begangen, wohin ihn seine Kandidatur führen soll, nämlich in der Hofburg. "Die Integrationskraft eines Landes zu sein, das verstehe ich unter einem Bundespräsidenten und ein solcher Bundespräsident möchte ich werden", zeigte er sich vor rund 700 Unterstützern zuversichtlich.

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Große Inszenierung
Groß inszeniert wurde bereits das Eintreffen des Kandidaten, der gemeinsam mit seiner Frau Karin Risser und begleitet von einem Team aus Wahlhelfern knapp zehn Minuten lang zu lauter Musik und Applaus in den rot ausgeleuchteten Großen Redoutensaal einzog. Im Rahmen der rund eineinhalbstündigen, streng durchgeplanten Veranstaltung kamen unter anderem Bürgermeister aus verschiedenen Gemeinden sowie der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl, der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser und der Wiener Bürgermeister Michael Häupl zu Wort, um "unseren Rudi" als Kämpfer für soziale Gerechtigkeit und Brückenbauer zu loben.

Österreich brauche einen Präsidenten, der sich zu Fairness und Gerechtigkeit bekenne und dem das Land vertrauen kann. "Wir brauchen dich, Rudi Hundstorfer", betonte auch Parteichef und Bundeskanzler Werner Faymann. Österreich sei ein Land, "dass sich einen Ruf aufgebaut hat, ein Land, in dem sozialer Wohlstand für breite Bevölkerungsschichten erreicht wurde", so Faymann. "Dafür steht unser Rudolf Hundstorfer als jemand, der das Gemeinsame sucht und nicht den Hass schürt."

Seitenhiebe
Seitenhiebe in Richtung der Konkurrenz gab es vor allem gegen den blauen Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer. "Wir brauchen jemanden, der Brücken baut, der mit Erfahrung und einem guten Schmäh die Leute zusammenführt", meinte Häupl. "Was wir mit Sicherheit nicht brauchen, ist ein deutschtümelnder Rambo, auch wenn er als Smiley vom Strache herumläuft", so Häupl. "Rudi, keine Frage, wir wollen, dass du Bundespräsident wirst und wir arbeiten auch dafür", betonte der Wiener Bürgermeister.

Hundstorfer bedankte sich in seiner Rede bei den Wahlhelfern und Unterstützern und rief diese zum Endspurt im Kampf um die Stimmen auf: "Wir haben noch 48 Stunden, bitte nützen wir diese 48 Stunden. Wenn wir am Sonntag in der Früh, wenn die Wahllokale öffnen, alle keine Stimme mehr haben, dann haben wir sie richtig genützt."

Das war der Wahlkampf-Abschluss von Andreas Khol

Als erster der sechs Kandidaten hat Andreas Khol (ÖVP) am Freitag seinen Endspurt zur Bundespräsidentenwahl gestartet. Khol und Parteichef Reinhold Mitterlehner zeigten sich den Umfragen zum Trotz kämpferisch und forderten Wahlkampfeinsatz bis zuletzt. Hauptangriffsziel beim "Wahlkampfabschluss" im Garten des Wiener Palais Schönborn war Irmgard Griss.

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Kritik an Griss
Griss konnte im Wahlkampf auch in bürgerlichen und VP-nahen Kreisen punkten und liegt in den Umfragen deutlich vor Khol. Der vermied es zwar, ihren Namen zu nennen, attackierte sie aber scharf. "Die Kandidatin vertritt keine bürgerlichen Werte", rief er seinen Fans zu. Vielmehr sei sie für Erbschaftsteuer und Gesamtschule und würde weitere 90.000 Flüchtlinge aufnehmen. "Da wird Van der Bellen links überholt." Nun gehe es darum, "die Bürgerlichen hinter mir zu versammeln". Im Übrigen strich Khol seine Erfahrung hervor: In der Elefantenrunde habe bei Sachfragen jeder ihn angesehen. "Meine Mitbewerberin hat immer so Zustimmung heischend zu mir geschaut und wenn ich mit dem Kopf genickt habe, hat sie gelacht", meinte der VP-Kandidat.

Parteichef Reinhold Mitterlehner spielte auf Griss' mangelnde politische Erfahrung an: "Kann das sein, dass jemand das höchste Amt im Staat dort erlernen will?" Die Entscheidung, Die Entscheidung, Khol in den Wahlkampf zu schicken, verteidigte der VP-Obmann. Khol sei nicht nur der kompetenteste Kandidat, sondern auch der beste Wahlkämpfer. Von Meinungsumfragen dürfe man sich nicht beeindrucken lassen: "Alles ist möglich und wir machen es möglich!"

Gegenwind
Zuvor hatte schon der Wiener VP-Chef Gernot Blümel angekündigt, bis Sonntag für Khol "laufen" zu wollen und die Freude des früheren Nationalratspräsidenten am Wahlkampf beschrieben. Der Kandidat nahm den Ball gerne auf und versicherte, in die Stichwahl kommen zu wollen: "Mir gefällt das so gut, der Wahlkampf, dass ich Euch bitte: legen wir noch ein Monat zu." Dass man im Wahlkampf durchaus mit Gegenwind zu kämpfen hatte, gestand Kampagnenleiter Thomas Kratky ein: "Es gibt leichte Wahlkämpfe und es gibt schwere Wahlkämpfe und es gibt den Bundespräsidentenwahlkampf 2016."

Gekommen waren neben Khol und Mitterlehner auch der neue Innenminister Wolfgang Sobotka, Familienministerin Sophie Karmasin und Staatssekretär Harald Mahrer (Finanzminister Hans Jörg Schelling fehlte termin-, Außenminister Sebastian Kurz krankheitsbedingt). Gemeinsam stellten sie sich dann mit dem Kandidaten zum Familienfoto auf die Bühne, bevor Andreas Bouranis WM-Song "Auf uns" ("hier geht jeder für jeden durchs Feuer, im Regen stehen wir niemals allein") die Gartenparty beendete.

Richard Lugner hat seinen Wahlkampfabschluss für Samstagabend angesetzt.


Hier finden Sie den Live-Ticker zum FPÖ-Wahlkampf-Finale zum Nachlesen:

19:38
 

Nun gibt es noch Fotos und Autogramme von Norbert Hofer und HC Strache.

19:37
 

"Immer wieder Österreich" von der John Otti Band wird gespielt.

19:34
 

Die Bundeshymne wird gespielt

Straches Abschlusssatz: "Es lebe Österreich, liebe Freunde!"

19:33
 

"In so vielen Bereichen haben wir heute einen Notstand - durch diese rot-schwarze Bundesregierung ausgelöst [...] Lieber Norbert, ein Schutzherr für uns Österreicher bist du. Wir werden alles dafür tun, dass du am Sonntag in die Stichwahl kommst und dass dann Geschichte geschrieben wird!"

19:32
 

"Ich bin mir sicher, dass mit eurer Hilfe - und gemeinsam schaffen wir das - Norbert Hofer in die Stichwahl gehen wird und auch siegreich hervor gehen werden. Und ich sage noch eines: 'Wir sind Bundespräsident, liebe Freunde!'"

19:30
 

"Mit 45 Jahren ist er zwar ein junger Präsidentschaftskandidat, aber reich an Erfahrung, Herz, Charakter und sozialem Engagement. Und mit seinen 45 Jahren, mit seiner Erfahrung und Reife, wird Hofer ein Bundespräsident sein, der auch 12 Jahre mit Einsatz dabei sein wird."

19:29
 

Über Hofer

"Bei ihm steht auf Platz eins das Volk und das Volk hat immer am ersten Platz zu stehen!"

19:28
 

"Wir brauchen einen Bundespräsidenten Hofer, damit die rot-schwarze Regierung nicht permanent gegen die eigene Bevölkerung Politik betreibt!"

19:25
 

"Diese rot-schwarze Bundesregierung braucht Kontrolle! Und diese rot-schwarze Bundesregierung kann man nur kontrollieren, wenn man einen Bundespräsidenten hat, der auch den Mut hat, nicht alles durchzuwinken!"

19:22
 

Strache empört sich über Van der Bellen

"Wir wollen ein Europa der Vaterländer, ein föderales Europa mit direkter Demokratie und kein zentralistisches Europa-Gebilde. Und wenn Van der Bellen angekündigt hat: 'Auch wenn die FPÖ eine absolute Mehrheit haben sollte, dann wird er das nicht akzeptieren und wird keine freiheitlichen Regierungsmitglieder angeloben und keinen Kanzler' - ja ungeheuerlich! Dieser Kandidat steht mit der Demokratie offensichtlich auf Kriegsfuß!"

19:21
 

"Wenn die Regierung so weiter macht, wie bisher, dann wird hier bald nichts mehr blühen. Dann wird es bald so sein, dass Frauen und Kinder sich nicht mehr alleine auf die Straße trauen können, und das wollen wir nicht!"

19:17
 

Zur Bundespräsidenten-Wahl

"Wenn man sich die anderen Kandidaten ansieht, dann sag ich ganz bewusst, es kann nur eine zukunftsweisende Wahl am kommenden Sonntag geben, nämlich Norbert Hofer, liebe Freunde! 1809 war es der Freiheitskämpfer Andreas Hofer, 2016 wird es Norbert Hofer sein."

19:16
 

"Statt einer Willkommenskultur brauchen wir endlich eine Rückkehrkultur, liebe Freunde. Das ist das Gebot unserer heutigen Zeit!" - Wieder Applaus.

19:14
 

"Tauschen wir die Politiker aus, bevor die die Bevöllerung austauschen!"

"Bis zu 12 Milliarden Zusatzkosten hat man berechnet. Unfassbar, was haben wir all die Jahre erlebt?! Bei den Pensionisten wurde gespart, da gibt es keine Pensionspreisindex-Anpassung. Wir müssen sparen bei den eigenen Kindern. Wir müssen bei den Pflegefällen sparen und man hat auch Reduktionen vorgenommen. Überall muss gespart werden. Auch in der Bildung fehlt das Geld! Da hat man jetzt plötzlich Milliarden, wenn es um rechtswidrige Massenzuwanderung geht! Tauschen wir die Politiker aus, bevor die die Bevöllerung austauschen!"

19:13
 

"Es gibt kein Menschenrecht auf Zuwanderung!"

19:12
 

"Diese EU-Politiker betreiben einen Suizid Europas"

"Statt Probleme zu lösen, schaffen die Probleme, neue Probleme. Ich sage größten Respekt vor dem Ministerpräsidenten Orban, der seine Leute geschützt hat. So würde ich das als österreichischer Bundeskanzler auch für die österreichische Bevölkerung herstellen."

19:10
 

Über Erdogan

"Auch die Türkei ist ein sicherer Drittstaat und hat die Außengrenzen zu schützen, aber das hat sie nicht getan, die haben auch durchgewinkt. [...] Und mit so einem Land unter Erdogan verhandelt dann die EU? Mit einem Erdogan, der mit Polizeigewalt Oppositionsmedienhäuser stürmen lässt? Mit einem Erdogan, der ganze Städte zerstört? Da darf man doch keine Partnerschaft eingehen, das ist doch absurd!" - Stürmischer Applaus

19:08
 

"Es ist zu befürchten, dass Hunderttausende kommen werden ab Mai [...] aber das sind keine Flüchtlinge nach der Genfer Konvention. Da müssen wir sagen: NO WAY! [...] Wir müssen den Menschen vor Ort auch helfen, und genau das hat die EU nicht gemacht."

19:07
 

Über Mikl-Leitner

"Das ist wahrscheinlich die EINZIGE Abschiebung, die funktioniert hat: Die von der Mikl-Leitner nach Niederösterreich"

19:06
 

"Wenn Schengen nicht funktioniert, haben wir unsere nationalstaatlichen Grenzen sicherzustellen!" - Tosender Applaus

19:04
 

"Bis heute sind die Vorbereitungen für einen notwendigen Grenzschutz nicht getroffen werden. Und Experten warnen davor, dass jetzt Millionen Menschen darauf warten, aufzubrechen. Liebe Freunde, stellt euch vor, wenn das der Fall ist, wenn Millionen nicht von den Italienern aufgehalten werden, und von den Italienern ist das zu erwarten, was dann bei uns los ist!"

19:03
 

Strache mokiert sich über das Aussehen von Sebastian Kurz: "In England fragen's 'Bist du der Sohn vom Prinz Charles?'"

19:02
 

"Die Leute, die aus Deutschland nach Österreich zurückgeschickt werden, das sind 200 bis 300 täglich!"

19:01
 

Über Grenzzäune

"Monatelang hat man Grenzzäune abgelehnt, um dann später Türen mit Seitenteilen zu Errichten. Das war ja alles eine Farce."

18:56
 

Glockenläuten - Strache schweigt

Strache nimmt das Glockenläuten zum Anlass um eine Gedenkminute für alle verfolgten Christen auf der Welt abzuhalten.

18:55
 

"Es stimmt in unserem System etwas nicht. Die Rot-Schwarze Bundesregierung hat einen Notstand verursacht."

18:52
 

Strache zur Flüchtlingskrise

"Die Regierung war nicht bereit Gesetze einzuhalten". Strache spricht von einer "illegelalen Völkerwanderung", wenn er über die Flüchtlingskrise spricht. "Man hat uns als Hetzer diffamiert, man hat gesagt da kommen Flüchtlinge. Aber: Das waren keine Flüchtlinge!"

18:51
 

Strache über Merkel, Faymann und Flüchtlinge

Jetzt geht es ans Eingemachte. Strache wettert über Merkels "Willkommenspolitik" und Faymann. "Er hat diese Politik mit unterstützt".

18:49
 

Strache spricht über Hofers Paragleiterunfall: "Er ist immer positiv geblieben, das macht ihn aus. Er hat nie aufgegeben. Er zeigt allen: Es ist alles möglich."

18:48
 

Strache spricht über Hofer

"Unser Norbert Hofer ist aus einem anderen Holz geschnitzt. Er hat ein G'spür für die Leute"

18:46
 

Strache beginnt seine Rede

Strache spricht von über 8.000 Anwesenden: "Unser Wahlkampf geht ins Finale, und wir müssen alles daran setzen, dass es sich nur um ein vorläufiges Finale handelt. Norbert Hofer soll in die Stichwahl kommen. Wir haben uns in diesem Wahlkampf unermüdlich engagiert."

18:40
 

Jetzt kommt der Chef

Strache wird angekündigt: "Er ist der einzige, der die Dinge beim Namen nennt"

2016042217366.jpg © Artner

(c) Artner

Strache tritt auf die Bühne, natürlich wieder untermalt mit der FPÖ-Hymne "Immer wieder Österreich" von der John Otti Band.

18:39
 

Hofer: "Österreich zuerst"

"Ich will euch etwas fragen: Seid ihr bereit mit mir gemeinsam den Weg in die Hofburg zu gehen?" - tosender Applaus.

18:38
 

18:38
 

Hofer: "Der Islam ist kein Teil Österreichs!"

18:36
 

"95 % der Afghanen haben nur Plfichtschulabschluss, sie haben eine andere Schrift. Asyl ist keine Zuwanderung, Asyl ist nur auf Zeit! Ich hoffe, dass diese Menschen auch zurückkehren und hoffe weiter, dass sie diese Länder wieder aufbauen. Denn vergesst nicht: ein Euro der bei uns eingesetzt wird, um zu helfen ist vor Ort viel besser eingesetzt"

18:33
 

"Es ist notwendig, dass endlich die Verträge eingehalten werden. Stichwort: Dublin"

18:32
 

Zum Thema Grenzzaun

"Wir sind das Gespött der ganzen Welt, was ist denn das für ein Grenzzaun mit einem Tür'l!"

18:31
 

"Wir sind nicht das Sozialamt der Welt", sagt Hofer.

18:29
 

"Die Österreicher helfen, aber es gibt eine Grenze. Noch einmal 90.000, wissend, dass nur 20% echte Flüchtlinge sind, müssen wir "Stopp" sagen und "Wir schaffen das nicht"."

18:26
 

"Eines hab ich im Wahlkampf ganz oft gehört, die Menschen machen sich Sorgen über TTIP. Das Freihandelsabkommen hat aber nichts mit Freiheit zu tun, wir könnten da niemals mithalten. Dort werden Tiere mit Hormonpräparaten aufgezüchtet, sodass sie nicht einmal ihr eigenes Gewicht mehr halten können. Ich werde kein TTIP unterzeichnen wenn es keine Volksabstimmung gibt.

18:25
 

"Hass ist immer ein schlechter Ratgeber, man braucht ein großes Herz"

18:24
 

"Wenn ich Präsident werde, werde ich dafür Sorge tragen, dass wir wieder stolz sein können auf unser Bundesheer."

18:23
 

"Unser Bundesheer wurde seit vielen Jahren ausgehungert. Viele von euch waren beim Bund. Und ich Frage euch: Hat es euch geschadet?" - wenig verwunderlich antwortet das Publikum mit einem lautstarken "Nein".

18:19
 

"Es darf keinen Türkei-Deal geben! Am Weltfrauentag hat Erdogan mit Gummigeschossen auf Frauen geschossen, übrigens: Wo sind denn heute die Demonstranten?"

2016042217946.jpg © Artner

(c) Artner

18:17
 

"Das Recht geht vom Volke aus, liebe Freunde! Und weil es vom Volke ausgeht, möchte ich die Direkte Demokratie, wie in der Schweiz"

18:15
 

Hofer: "Ich will Schutzherr sein, und auf euch aufpassen."

18:13
 

Hofer spricht über die Vergewaltigung (siehe hier) von heute und richtet seine Kritik an die Verdächtigen: "Ihr seid nicht willkommen, ihr habt dieses Land zu verlassen!"

18:11
 

"Es gibt soviel zu tun in diesem Land. Wir hatten noch nie so viele Arbeitslose in diesem Land. Ich könnte sehr viel dazu beitragen, dass es den Betroffenen besser geht. Ich bleibe dabei: Das AMS soll zuerst Österreicher Arbeit vermitteln."

18:10
 

"Wenn wir dieses Land lieben, haben wir die Verpflichtung, dass jeder von uns etwas dazu beträgt, dass es sich weiterentwickelt."

18:09
 

Hofer

"Wir haben die Verantwortung dieses Land für unsere Kinder und Enkelkinder zu bewahren und in eine positive Zukunft zu führen."

18:08
 

Hofer spricht

"Wenn ich heute hier stehe, empfinde ich vor allem Dankbarkeit. Noch vor wenige Wochen hätte es niemand für möglich gehalten, dass wir so einen tollen Wahlkampf führen. Dankbarkeit, dass ich in diesen Land auf die Welt kommen durfte."

18:08
 

Hofer-Sprechchöre

18:06
 

Unter den Österreich-Flaggen hat sich ein Ungar geschwindelt

18:03
 

Jetzt kommt Norbert Hofer auf die Bühne

...natürlich unterlegt mit der John Otti Hymne "Immer wieder Österreich".

18:00
 

Und weiter geht's mit einem Medley

Unter anderem mit "Sieben Sünden". Hielt nur kurz die sakrale Andacht.

17:55
 

Glockenläuten am Stephansplatz

John Otti Band unterbricht ihre Show kurz.

17:49
 

Bevor Norbert Hofer die Bühne betritt, spielt die John Otti Band noch den U2-Schmachtfetzen "I Still Haven't Found What I'm Looking For".

2016042216820.jpg © Artner

(c) Artner

17:43
 

FP-Chef Strache eingetroffen

2016042217366.jpg © Artner

(c) Artner

17:40
 

Jetzt gibt's wieder was auf die Ohren

Die John Otti Band darf wieder Gas geben. Danach soll es mit den Reden weiter gehen.

17:40
 

Gundenus tritt von der Bühne

2016042217242.jpg © Artner

(c) Artner

17:39
 

Gudenus

"Keine Narrenfreiheit für radikale Islamisten"

17:38
 

Spitze gegen SPÖ

"Hundstorfer hat Milliarden Euro ausgegeben, sodass wir heute eine Rekordarbeitslosigkeit haben. Arbeit für Österreicher zuerst und nicht für Ausländer"

17:37
 

Gudenus wie immer

Wir brauchen eine "Abschiebungskultur". Gudenus warnt vor radikalen Islamisten.

17:36
 

Jetzt geht's gegen Khol

"Noch vor einigen Jahren hat er gegenüber Muslimen gesagt: Ihr seid die Zukunft Österreichs! Der Islam wird nie ein Teil Österreichs sein!", wettert der Vizebürgermeister.

17:35
 

Attacke gegen Van der Bellen

"Dieser Herr ist unwählbar"

17:33
 

"Ich glaube dieser Bundesregierung kein Wort mehr, wir müssen sie abwählen am Sonntag ist ein erster Schritt möglich", so Gundenus.

17:32
 

Anmerkung: Gudenus spricht im Zusammenhang von Flüchtlingen übrigens immer von "sogenannten Flüchtlingen".

17:31
 

Gudenus wie immer angriffig

Es geht mal wieder um die Asylwerber: "Jeder Zuwanderer ist den Roten, Grünen und Schwarzen lieber als die Österreicher. Wir wollen Herr im eigenen Haus bleiben. Wir sind derzeit Bürger zweiter Klasse."

17:29
 

Johann Gudenus auf der Bühne

Es geht los: "Der Himmel ist blau, ich würde sagen ein gutes Vorzeichen für den Sonntag. Unsere Mitbewerber werden ein blaues Wunder erleben".

17:24
 

"Machen wir gemeinsam Stimmung, wenn unsere Lieblinge der Nation die Bühne betreten", ruft die Band ins Publikum. "Norbert" und "HC"-Sprechchöre wechseln einander ab.

17:22
 

Norbert Hofer trifft ein

Noch spielt die John Otti Band ihre Schlager-Hits. In wenigen Minuten soll es aber mit den ersten Reden beginnen.

17:12
 

17:06
 

Ursula Stenzel im Anmarsch

17:03
 

Technik-Hopalla

Die Band wollte gerade den Seiler und Speer Hit "Ham kummst" spielen, doch daraus wird nichts. Das Keyboard-Playback spielt nicht mit.

16:57
 

"Wo sind unsere HC Strache-Fans"

Tosender Jubel brandet auf. In knapp 30 Minuten soll es dann losgehen. Derweil spielt die John Otti Band ein Schlager-Medley.

16:55
 

Die Stimmung ist ausgezeichnet

Die Stimmung unter den FPÖ-Anhängern könnte besser nicht sein. Blauer Himmel, Sonnenschein und John Otti Band. Wochenende steht natürlich auch vor der Tür.

16:47
 

16:38
 

Vor den Reden wird geschunkelt

Wie immer heizt zu Beginn die John Otti Band den FPÖ-Fans ein. Nicht alle finden Gefallen daran:

16:37
 

Großer Andrang vor der Bühne

16:32
 

Herzlich willkommen zum oe24-Live-Ticker

Jetzt geht es in die Endphase des Wahlkampfs. Ab 17.30 begeht die FPÖ ihr Wahlkampf-Finale am Stephansplatz.

Am Rednerpult werden neben Norbert Hofer selbst, auch Johann Gudenus und FP-Chef Strache erwartet.

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