Lehrer drohen jetzt den Kindern

Wien

Lehrer drohen jetzt den Kindern

Dabei sind die Lehrer alles andere als geschlossen: So werden die Pflichtschullehrer vorerst nicht streiken. Am 5. Dezember sind indes erste Kampfmaßnahmen (Dienststellenversammlungen) der Lehrer der Allgemein bildenden (AHS) und der Berufsbildenden (BMHS) Schulen angesetzt. Und im Vorfeld lassen diese ihren Unmut ungeniert an den Kindern aus:

■ Niederösterreich: Eine Englischlehrerin an einer AHS in Niederösterreich drohte ihren 13-jährigen (!) Schülern, es würde keine Skikurse mehr geben, wenn das neue Dienstrecht in Kraft tritt. Und das, obwohl es erst 2019 wirksam wird und nur für neu eintretende Lehrer gilt. Die Pädagogin wörtlich: „Alles was den Kindern Spaß macht wie Lesenacht und Ausflüge gibt‘s nicht mehr.“
■ Salzburg: Auch ein Geografie-Lehrer eines Gymnasiums im Bundesland Salzburg sah sich bemüßigt, die Kinder in seinem Sinn zu „informieren“: „Dann muss ich noch mehr arbeiten.“

Parlaments-Beschluss 
für 17. Dezember geplant

In der Koalition will man sich von derlei nicht schrecken lassen – das Dienstrecht soll am 17. Dezember im Nationalrat beschlossen werden. Das Gesetz wurde bereits dem Verfassungsausschuss zugewiesen, ein Ausschusstermin ist allerdings noch offen.

G. Schröder

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