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Lindner: 
Millionen für ihren Freund

Wien

Lindner: 
Millionen für ihren Freund

Der ORF prüft derzeit auf Hochdruck, wie viele Werbeaufträge Günter Lebisch in der ORF-Zeit von Monika Lindner erhalten hat.
Wie berichtet, sollen dabei an den heutigen Lebens­gefährten der Neo-Abgeordneten über zwei Millionen Euro geflossen sein.
Lebisch und Lindner kennen sich seit 1993. Ab 1998 – da übernahm Lindner das Landesstudio Niederösterreich – begann auch eine wirtschaftliche Liaison:

  • Lebisch machte damals etwa einen Spot für Führerscheinneulinge für das Landesstudio sowie einen Werbedreh für einen Spendenaufruf fürs Stift Herzogenburg, „Engel für Engel“.
  • Als Lindner dann 2002 ORF-Generaldirektorin wurde, erhielt ihr Freund Lebisch dann auch den Zuschlag für die „Alles bleibt besser“-Kampagne.
  • Nach Lindners Ausscheiden aus dem ORF endete auch die Geschäftsbeziehung von Lebisch zum öffentlich-rechtlichen Unternehmen.

Verdacht der Freunderlwirtschaft in Spital
Besonders bitter ist freilich der Verdacht der Freunderlwirtschaft im Zusammenhang mit Lindners Funktion als Ex-Vorstandsmitglied der St. Anna Kinderkrebsforschung.
Auch dort soll sie ihren Lebensgefährten Lebisch lukrative Werbejobs zugeschanzt haben.

Ihre einstigen Gönner in der ÖVP wollen Lindner jedenfalls nicht mehr kennen.

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