Analyse von Richard Lugner

TV-Duelle

Analyse von Richard Lugner

In den TV-Duellen des ORF trat jeder gegen jeden an - nur Präsidentschaftskandidat Richard Lugner wurde nicht geladen. Unter der Moderation von Marie-Claire Zimmermann und Tarek Leitner trafen die fünf aussichtsreichsten Kandidaten in Duellen aufeinander.

In insgesamt zehn Kurzduellen mussten sich die Kandidaten je viermal beweisen. ÖSTERREICH-Herausgeber Wolfgang Fellner analysierte jedes dieser Duelle. Der ausgeschlossene Bundespräsidentschaftsanwärter Richard Lugner gab Analysen zu seinen Mitbewerbern ab.

22:53
 

Fazit

Bei der ganzen Diskussion ist nicht herausgekommen, wer ein besserer Bundespräsident wäre. Diese ganze Diskussion war sehr seicht und aus meiner Sicht keine Wahlhilfe. Es wurde nur über unwichtige Dinge gesprochen und praktisch gar nicht über Relevantes. Wir tappen also weiter im Dunkeln.

22:45
 

Analyse des Duells Khol gegen Hundstorfer

Da haben wir gut gesehen, wie es in der Koalitionsregierung derzeit läuft. Die können einfach nicht miteinander und sind unfähig einen gemeinsamen Nenner zu finden. Die muss man voneinander trennen.

22:30
 

Analyse des Duells Van der Bellen gegen Hofer

Beide haben ihre linken oder rechten Positionen vertreten. Van der Bellen ist hier ein bisschen unterlegen, Hofer hatte mehr Oberwasser. Van der Bellen glaubt nämlich, er kann alles Mögliche machen, etwa eine FPÖ, die eine Mehrheit hat, nicht angeloben. Das kann er nicht machen, der vergessliche Professor. Er weiß nicht mal, ob er bei den Grünen noch Parteimitglied ist.

22:15
 

Analyse des Duells Griss gegen Hofer

Gewinner gab es hier keinen. Hofer kennt die Verfassung nicht. Der Präsident kann nämlich nur die Regierung entlassen und nur einzelne Minister. Kann doch nicht so schwer sein, sich diese wenigen Paragraphen der Verfassung anzuschauen. Und wenn Griss meint, wir haben keine größeren Probleme, als eine neue Hymne, dann ist sie auf dem Holzweg.

21:59
 

Analyse des Duells Van der Bellen gegen Hundstorfer

Naja, ich liebe beide nicht. Hundstorfer vertritt nur die Regierung und Van der Bellen ist ein Träumer. Beide haben Kreisky gelobt, das seh ich auch so. Hundstorfer sagt, die Vereinigten Staaten von Europa können nicht funktionieren, das seh ich auch so. Hundstorfer redet viel, hat aber selbst nichts zu Wege gebracht. Mir fehlt in dieser unaufregenden Diskussion allgemein, dass sie sagen, worin sie sich von ihren Vorgängern übersteigen würden. Ich würde denen endlich mal mit heißen Fragen ordentlich Feuer unterm Hintern machen.

21:44
 

Analyse des Duells Griss gegen Khol

Hier ist herausgekommen, dass Griss gar nicht unabhängig ist, sondern Beziehungen zu den Pinken hat. Die Griss ist also nicht unabhängig sondern rosa. Und der Van der Bellen ist grün. Es gibt nur einen Unabhängigen, das ist der Lugner. Aber der darf ja nicht mitdiskutieren.

21:30
 

Analyse des Duells Hofer gegen Hundstorfer

Die beiden haben unterschiedliche Meinungen, keine Frage. Hundstorfer hat alles Mögliche ausgepackt gegen Hofer, was ihm eingefallen ist. Von Studentenverbindung bis Waffenpass. Aber etwas Ernsthaftes wurde nicht besprochen.

21:15
 

Analyse des Duells Van der Bellen gegen Khol

Ich glaube, die beiden haben geschlafen. Das sind typische Politiker: Reden viel, aber antworten nix. Sie hätten klar sagen müssen, dass sich der Bundespräsident schon vor einem Jahr dafür hätte einsetzen müssen, dass die Schengen-Grenzen gesichert werden.

21:01
 

Analyse des Duells Griss gegen Hundstorfer

Alle drei Runden waren eher fad. Auch hier ging es nicht um die wirklichen Probleme. Es wurde überhaupt nicht darüber gesprochen, was ein Bundespräsident machen kann und was nicht. Hundstorfer hat gemeint, als Politiker kann man gestalten. Da frag ich mich: Wieso haben wir 500.000 Arbeitslose? Da wird nur über Sachen diskutiert, die niemanden interessieren.

20:46
 

Analyse des Duells Hofer gegen Khol

Auch beim zweiten Duell lautet das Fazit: "Nicht sehr aufregend!" Beide haben bloß die Meinungen ihrer Parteien getrommelt. Khol hat sich aufgespielt, als wäre er schon Präsident, als wäre er "der oberste Häuptling". Die Show läuft jedenfalls flach dahin.

20:35
 

Analyse des Duells Griss gegen Van der Bellen

Es war wenig spektakulär und lief recht friedlich ab. Überraschend war, dass Griss versucht hat im Nazi-Bereich nach Stimmen zu fischen, weil sie glaubt, da ist noch was zu holen. Beide behaupten unabhängig zu sein, dabei wird Van der Bellen von den Grünen unterstützt und Griss stellt sich auf eine Pressekonferenz mit den Pinken. Unglaubwürdig!

20:17
 

Die TV-Duelle gehen los

Fünf Kandidaten einzuladen ist ja schon die erste Frechheit. Auch Cathy beschwert sich: "Das ist wirklich eine Schande, sowas."

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