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Video zum Thema Lugner und Wolf befetzen sich in ZiB2
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"So eine Sauerei"

Lugner: Attacke gegen ZiB-Star Wolf

Riesenwirbel nach dem Auftritt von Lugner in der ZiB2 bei Armin Wolf. Im Internet wird der heftige Schlagabtausch zwischen Moderator und Kandidat heiß diskutiert: „Na, diesmal hat der Kasperl aber nicht gewonnen.“ Oder: „Mir persönlich ist ein ehrlicher Kasperl lieber als ein falscher Wolf“, wird auf Twitter und Facebook weitergestritten. Auffallend: Wolf kommt mehr in den Shitstorm als Lugner.

Duell Wolf-Lugner. Wolf hatte das Match eröffnet und sich über die Lugner-Werbung mokiert, in der sich der Baumeister selbst als Kasperl darstellt. Zu viel für Lugner: „Führen S’ mich nicht am Nasenring über den Holzweg“, wetterte er.

Twitter-Vorwurf. Im ÖSTERREICH-Interview schlägt Lugner jetzt zurück, nennt Wolf „impertinent“ (siehe unten). Lugner wirft Wolf auch vor, dass der Moderator schon am Nachmittag vor dem Interview die Ausladung des Kandidaten von den Zweierduellen durch die ORF-Führung auf Twitter verteidigt hätte: „So etwas steht ihm nicht zu“, poltert der Baumeister. Sogar eine Beschwerde bei der KommAustria überlegt er jetzt.

Lugner nicht bei Duellen, aber eigene "Pressestunde"

Heute „Wahlfahrt“. Nach dem ZiB-Auftritt ist Lugner heute aber schon wieder im ORF zu sehen: Um 20.15 Uhr fährt er bei der Wahlfahrt mit Hanno Settele auf ORF 1 mit. Am Sonntag ist er dann um 11.05 Uhr in der Pressestunde auf ORF 2. Bei den Zweierduellen ist er nicht eingeladen, wohl aber bei der Elefantenrunde am 21. April auf ORF 2.

Lugner managt Lugner. Am Mittwochnachmittag wurde dann bekannt, dass Lugner mitten im Wahlkampf einen neuen Kampagnenleiter nominiert hat – sich selbst. Der bisherige Manager Peter Erik Czak wurde rausgeschmissen. Auf Initiative von „First Lady“ Cathy, heißt es.

Ganz weg dürfte er aber nicht sein, „Lugner ruft immer noch öfters pro Tag an“, sagt Czak.

 

Präsidentschafts-Kandidat über ORF

Lugner: "Nicht-Einladen zu Duellen ist Sauerei"

ÖSTERREICH: Wie haben Sie das Interview in der ZiB2 im ORF gefunden?

Richard Lugner: Der Herr Wolf hat versucht, mich wie einen Heuhüpfer vorzuführen. Er hat ewig damit verbracht, mir das Kasperl-Plakat vorzuwerfen, anstatt echte Fragen zu stellen. Meine Kritik daran, dass ich zu den Zweierduellen nicht eingeladen wurde, hat er einfach zur Seite gewischt, das ist eine Sauerei. Er hatte ja schon am Nachmittag auf Twitter gemeint, er fände es absurd, wenn ich bei den Zweiergesprächen dabei wäre. Das steht ihm nicht zu, das ist impertinent. Ich bin ein Kandidat, mit mir muss gleich umgegangen werden.

ÖSTERREICH: Können Sie sich Maßnahmen gegen das Interview oder die Nicht-Einladung vorstellen?

Lugner: Das werden wir uns noch überlegen, jetzt ist einmal der Wahlkampf dran.

ÖSTERREICH: Fühlen Sie sich vom ORF unfair behandelt?

Lugner: Der ORF ist ein öffentlich-rechtlicher Sender, die Österreicher zahlen für sein Programm. Aber die Parteien sitzen bei ihm im Stiftungsrat, und ich, der als einziger von den Kandidaten nicht von einer Partei unterstützt werde, bin bei den Zweiergesprächen nicht dabei. Ja, das stellt die Unabhängigkeit des ORF schon infrage.

(pli)

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