Mega-Reform bei Pensionen droht

Fehlbetrag 8,7 Mrd. Euro

Mega-Reform bei Pensionen droht

ÖVP-Chef Michael Spindelegger ist es egal, ob man es Pensionsreform nennt oder nicht: „Geschehen muss etwas“, so der ÖVP-Chef auf ÖSTERREICH-Anfrage: „Wir müssen die Leute dazu bringen, später in Pension zu gehen.“ Tatsächlich fehlen bis 2018 bei den Pensionen im Budget 8,7 Milliarden Euro. So stark müsste der Pensionszuschuss des Bundes steigen, damit die Renten in den kommenden fünf Jahren gesichert sind.

Das Pensionsalter muss dramatisch steigen
ÖVP-Verhandler drängen deshalb weiterhin auf eine Pensionsreform, die diesen Namen verdient – obwohl genau das die SPÖ verhindern will, um nicht der Wahl­lüge überführt zu werden. Faymann betonte auch gestern, dass er ein „grausames Sparpaket“ ablehne.

  • Pensionsalter
    Derzeit gehen die Österreicher mit 58,4 Jahren in Pension. Das tatsächliche Antrittsalter muss aber hinauf – und zwar rasch, wie ein ÖVP-Verhandler, der nicht genannt werden will, gegenüber ÖSTERREICH versichert. Und es soll bei Hackler-, Schwer­arbeits- und In­validitätspensionen weitere Verschärfungen geben – auch wenn die Invaliditätspension in ihrer bisherigen Form eben erst abgeschafft wurde. Das gesetzliche Pensionsalter – 65 Jahre bei Männern, vorerst 60 bei Frauen, dürfte unangetastet bleiben.
  • Pensionserhöhungen
    Damit ist die Fantasie aber noch nicht zu Ende: Laut Presse könnten Pensionserhöhungen für Frührentner generell abgeschafft werden. Dies soll nochmals ein Anreiz sein, länger zu arbeiten.

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