24. Oktober 2012 23:20

Kampf ums Heer 

Mehrheit 
gegen 
Berufs-
Heer

Vor dem Nationalfeiertag sprechen sich 58 % für die Wehrpflicht aus.

Mehrheit 
gegen 
Berufs-
Heer
© TZ ÖSTERREICH/Trimmel/Bruna

Da staunten einige Frühaufsteher Mittwoch im Wiener Morgengrauen nicht schlecht: Fünf Kampfpanzer des Bundesheeres schoben sich um 5 Uhr früh prominent über den Ring in Richtung Heldenplatz.

Nationalfeiertag: Heerschau am Heldenplatz
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Heerschau am Heldenplatz
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Heerschau am Heldenplatz
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Heerschau am Heldenplatz
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Heerschau am Heldenplatz
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Heerschau am Heldenplatz
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Heerschau am Heldenplatz
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Heerschau am Heldenplatz
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Heerschau am Heldenplatz
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Heerschau am Heldenplatz
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Angelobung der Rekruten
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Angelobung der Rekruten
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Angelobung der Rekruten
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Angelobung der Rekruten
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Angelobung der Rekruten
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Angelobung der Rekruten
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Angelobung der Rekruten
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Angelobung der Rekruten
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Gedenken den Gefallenen
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Gedenken den Gefallenen
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Gedenken den Gefallenen
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Gedenken den Gefallenen
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Gedenken den Gefallenen
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Vorbereitungen für Bundesheer-Schau
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Vorbereitungen für Bundesheer-Schau
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Vorbereitungen für Bundesheer-Schau
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Vorbereitungen für Bundesheer-Schau
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Vorbereitungen für Bundesheer-Schau
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Vorbereitungen für Bundesheer-Schau
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Vorbereitungen für Bundesheer-Schau

Die 55-Tonner sind dort eines der Highlights der Heeres-Show am morgigen Nationalfeiertag. Bis zu 800.000 Heeres-Fans werden erwartet. Es scheint tatsächlich so, dass die Stimmung in der Bevölkerung beim Reizthema Heer jetzt gekippt ist – zugunsten der Wehrpflicht. Laut Gallup-Umfrage für ÖSTERREICH spricht sich die Mehrheit von 58 Prozent für das jetzige System aus, nur 42 Prozent sind für das von Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) favorisierte Berufsheer. Der Wert stieg seit der ersten Umfrage im Sommer stark (siehe Grafik). Darabos: „Das ist kein Anlass zur Beunruhigung. Ich bin überzeugt, dass wir die besseren Argumente haben. Wir werden weiter informieren.“

Kampf ums Heer
Vor allem politisch ist der Infight zwischen ÖVP und SPÖ dieser Tage am Höhepunkt. Zuletzt sorgte die mögliche Kostenexplosion der Profimiliz im Darabos-Modell auf 100 Millionen Euro für viel Wirbel. Darabos freilich wies diese Berechnungen zurück und erinnerte an die 430 Millionen Euro jährliche Kosten für den Grundwehrdienst.

Politologe Peter Filzmair schätzt die Lage so ein: „Die große Unbekannte bei der Volksbefragung ist die Beteiligung. Bis zum 20. Jänner ist entscheidend, wie viel Geld SPÖ und ÖVP und auch die Landesparteien jeweils in ihre Kampagnen stecken werden.“

Autor: J. Prüller



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6 Postings
SOS_Wien meint am 25.10.2012 21:57:37 ANTWORTEN >
Ist der Kasperl morgen am Heldenplatz? Dann bleib ich zu Hause, sowas muss ich nicht sehen und schon gar nicht hören.
Arbeiter von Wien meint am 25.10.2012 14:42:20 ANTWORTEN >
Nieder mit den Nord Atlantik Packt. Friede und Neutralität statt Österreichs Beteiligung an imperialistischen Kriegen, als teil der NATO und oder der EU battle groups. Aus diesem Überlegungen plädiert die KPÖ bei der Volksabstimmung über das Bundesheer für die bei -behaltung der Wehrpflicht und des Bundesheers in seiner bestehenden Form - dies ist ein kleineres Übel als ein reines Sölderheer. Herr Darbosch fragen sie die alten sozial demokratInnen und SozialistInnen nach den Februartagen des Jahres 1934. Es war ein profisionelles Berufsheer dass ganz ohne mit der Wimper zu zucken auf die Gemeindbauten schoss mit schweren Kanonenbomben weil die Arbeiter ( besonders die Arbeiter von Wien) organisiert im Schutzbund gegen den ÖVP Diktator Engelbert Dolfuß (er war nur 130cm groß) und seinem christlich abendländischen Heimwehrfaschismus rebelierten. Oder Herr DaraBOSCHA geben sie auf Wikipedia folgende Stichwörter ein: Austrofaschismus, Ständestaat, vaterländische Front, Heimwehr, Schutzbund, österreichischer Bürgerkrieg . Ein Volk das aus seiner tragischen Geschichte nichts lernt wird sie in der Zukunft wiederholen. Die inneren Arlamglocken müssen leuten wenn einer ein Berufsheer vorschlägt und wenn eine Partei wie zb. die FPÖ den Dolfuß Slogen Abendland in Christen Hand auf ihre Plakte schreibt, besonders dann wen man in einer Gemeindewohung wohnt.
schlumpfi78 (GAST) meint am 25.10.2012 10:57:47 ANTWORTEN >
wie vereinbar ist eine battle-group mit unserer neutralität? nächstes thema somit: unsere neutralität...
kirsanno meint am 25.10.2012 10:56:18 ANTWORTEN >
ÖSTERREICH braucht keine Söldnerheer ! Wichtig allerdings und höchste Zeit, das beim Bundesheer nicht mehr eingespart wird, sondern die Kasernen modernisiert, das Gerät modernisiert, die Ausbildungsmöglichkeiten ( Führerschein...) noch ausbauen, etwas mehr Gage pro Monat für die Grundwehrdiener und weniger für die Berufsoffiziere, altes Gerät verkaufen oder einschrotten, Übungen professioneller gestalten, Sportmöglichkeiten noch vergrößern, mehr Theorie..... Beim Bundesheer bei den HOCHGEBIRGSJÄGERN war es eine im Nachhinein gute Zeit, kann ich nur sagen ! Genauso wichtig, der ZIVILDIENST und dessen Beibehaltung !
der Drabosch (GAST) meint am 25.10.2012 10:17:32 ANTWORTEN >
kann nach der Wahl wieder ins Burgenland Schilfschneiden gehen:-)))

Und er wird weiter von UNSEREM BUNDESHEER beschützt, nicht von seiner Berufsarmeeidee.
So schauts aus!!!!!
Stabsfeldwebel (GAST) meint am 25.10.2012 15:33:28
Und ich sage es immer und immer wieder:
"Leute, was wollt ihr von einem Verteidigungsminister, der selbst den Dienst mit der Waffe verweigert hat!"
Die ÖSI werden auch nicht gescheiter.
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