Meischi will Steuergeld für Prozesse

Bettelbrief

Meischi will Steuergeld für Prozesse

350 in der Sparbüchse und ein Volksbank-Konto mit läppischen 335 Euro – mehr will Walter Meischberger nicht besitzen. Deshalb verlangt er laut Format in einem schriftlichen Ansuchen, dass die Republik für seine Anwalts- und Gerichtskosten aufkommt. Es handelt sich um 13 Zivilprozesse und 5.386 Euro. Dass der Lobbyist arm wie eine Kirchenmaus ist und von Almosen seiner Freunde lebt, will das Oberlandesgericht Wien aber nicht so recht glauben. Residiert Meischi doch in einer Nobelvilla in Döbling und nennt ein Luxusappartement auf Ibiza samt Motorboot sein Eigen.

Die 7 Millionen, die er als Provision aus Deals wie Buwog erhielt, sind auf drei Konten in Liechtenstein geparkt. Er behauptete stets, dass ihm alle drei gehören. Die Staatsanwaltschaft vermutet aber Karl-Heinz Grasser und Ernst Plech dahinter (es gilt die Unschuldsvermutung). In seinem Ansuchen gab Meischi nun aber an, nur 2,6 Mio. auf einem eingefrorenen Konto dort liegen zu haben.

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