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Nach Flop werden ORF-Sommertalks reformiert

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Nach Flop werden ORF-Sommertalks reformiert

Die bisherigen ORF-Sommergespräche mit den Parteichefs waren – freundlich ausgedrückt – ein Flop. Selbst FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache, der seinen ORF-Talk sogar inserierte, verlor im Vergleich zum Vorjahr (617.000 Seher) heuer mit 411.000 Zuschauern an Quote.

Im ORF tagten dazu bereits informelle Krisensitzungen. Und die Entscheidung dürfte klar sein: Kommendes Jahr solle Ingrid Thurnher die Interviews nicht mehr führen.
Im ORF will man die Gespräche wieder ZiB2-Moderator Armin Wolf anvertrauen. Zudem sollen die Talks erneut modernisiert werden – das heißt: weg „von der klassischen Interviewführung“, sagt ein ORF-Mann.

Ob man zweite Interviewer oder ein anderes Setting damit meint, sei hingegen noch offen.

Sicher scheint dagegen nur, dass „auch die Programmierung besser abgestimmt sein“ müsse, heißt es inoffiziell. Vor den Politikern sollen etwa beliebte Serien laufen.

Die Gespräche mit SP-Kanzler Werner Faymann (kommenden Dienstag) und VP-Außenminister Michael Spindelegger (Freitag) wird freilich noch Thurnher wie bisher moderieren.

Die zwei Regierungs-Parteichefs wollen in ihren Sendungen Botschaften an ihre Wähler-Klientel anbringen: Spindelegger eine Familien-Offensive, Faymann eine Gerechtigkeits-Offensive propagieren.

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