Fekter weist Politikerschelte zurück

Nach Treichl-Wutausbruch

Fekter weist Politikerschelte zurück

Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) hat die Politikerschelte von Erste-Chef Andreas Treichl im Zusammenhang mit den strikteren Eigenkapitalanforderungen für Banken ("Basel III") zurückgewiesen, inhaltlich aber mögliche negative Auswirkungen der Regelung eingeräumt. "Basel III haben keine Politiker gemacht. Das haben sich die Banker selber gemacht", sagte Fekter am Dienstag in Brüssel. Sie stimme diesbezüglich dem Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) zu.

Fekter: "Vor Rundumschlägen nachdenken"
"Man soll darüber einmal nachdenken, bevor man Rundumschläge macht", sagte Fekter in Hinblick auf Treichl, der Politiker als "zu blöd und zu feig" und in Wirtschaftsdingen ahnungslos kritisiert hatte. "Wenn ich politisch etwas bin, dann mit Sicherheit nicht feig", betonte die Finanzministerin.

"Plakativer Ärger" als Anstoß zur Dikussion
Wenn man sich "plakativ ärgert", habe dies "zumindest den Vorteil gebracht, dass man über Basel III gesprochen hat". Fekter betonte: "Basel III ist wirklich auch derzeit in Verhandlungen und könnte sehr wohl bei uns und unserer Volkswirtschaft negative Auswirkungen haben, weil das, was sich hier die Banken selber an Systemen aufoktroyieren, wird ja immer an die Wirtschaft weitergegeben."

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