Neue Mittelschule ab Herbst fix

Unterrichtsausschuss

Neue Mittelschule ab Herbst fix

Das Gesetz für die Neue Mittelschule, die ab Herbst schrittweise die Hauptschule ersetzen soll, wurde am Donnerstag im Unterrichtsausschuss abgesegnet. Enthalten ist ein eigenes Notensystem, das die individuellen Begabungen der Kinder berücksichtigt.

Unterscheidung in grundlegend und vertiefend
In der 3. und 4. Klasse der NMS wird in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und lebende Fremdsprache (Englisch) zwischen grundlegender und vertiefender Allgemeinbildung unterschieden. Wird der Schüler in einem Fach 'vertiefend' beurteilt -kann er also mehr als der Schnitt -, entspricht das der Note, die er auch im Gymnasium bekommen würde. Bei 'grundlegender' Beurteilung werden hingegen nur Kernkompetenzen abgefragt. Ein Übertritt ist möglich: Ein 'Sehr gut' in grundlegender Allgemeinbildung entspricht dabei einem 'Befriedigend' in vertiefter Benotung (siehe Grafik).

"Der Unterschied zur Hauptschule ist, dass die Kinder nicht in Gruppen geteilt werden", sagt Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ). "Jeder Schüler bekommt den gesamten Lehrstoff präsentiert." Dabei ist der NMS-Lehrplan fast identisch mit dem der AHS-Unterstufe. Der Wechsel in die Oberstufe ist ohne Probleme möglich, wenn Hauptfächer mit 'Genügend' benotet wurden.

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K. Nagele

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