Neuer Flop bei Studiengebühren

Etikettenschwindel

Neuer Flop bei Studiengebühren

Die von SPÖ, FPÖ und Grünen proklamierte Abschaffung der Studiengebühren wird immer mehr zum Etikettenschwindel. Einerseits erzeugen die neuen Ausnahmeregelungen für die Gebührenbefreiung einen hohen Verwaltungsaufwand. Andererseits müssen jetzt sogar sozial bedürftige Studenten zahlen, die bisher gebührenfrei unterwegs waren. „Seit der ‚Abschaffung' der Studiengebühren muss ich wegen meines Zweitstudiums Gebühren bezahlen und bekomme sie von der Studienbeihilfe auch nicht mehr zurückerstattet“, klagt Lehramts-Studentin Jasmin M. Ihr Problem: Sie ist zwar im Hauptstudium in der Mindeststudienzeit unterwegs, aber nicht im Zweitstudium.

ÖVP-Wissenschaftsminister Johannes Hahn sieht keinen Bedarf für eine Reform: Ziel des Gesetzes sei es, Studenten mit gutem Vorankommen zu fördern.

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