06. Februar 2012 06:56

Beamten-Chef 

Neugebauer: Streit um Urlaub

Sparpaket-Finale ohne Neugebauer: Stellvertreter verhandeln, auch VP irritiert.

Neugebauer: Streit um Urlaub
© chrissinger.com

Die Urlaubspläne von GÖD-Chef Fritz Neugebauer (ÖVP) wirbeln jetzt offenbar doch den Sparpakets-Fahrplan durcheinander: Wie ÖSTERREICH am Sonntag berichtete, wollte der Gewerkschaftschef in den Energieferien zum Langlaufen ins Salzburgische – dabei ist für heute eine entscheidende Verhandlungsrunde zum Sparpaket mit der GÖD angesetzt.

Heute verhandelt Koalition mit der Gewerkschaft
Neugebauer sah am Wochenende im Gespräch mit ÖSTERREICH darin „kein Problem“: „Ich habe vier Stellvertreter, die können das Paket alle sehr gut verhandeln. Wir sind voll handlungsfähig.“ Der GÖD-Chef betonte zudem, er verstehe nicht, „dass auf einmal so eine Hektik herrscht: In der Regierung weiß man seit Wochen von meinem Urlaub. Trotzdem wurden uns die Sparpläne erst am Freitag auf den Tisch gelegt“. Doch während Neugebauer in der aufkommenden Urlaubs-Diskussion eine Intrige aus der SPÖ wittert, war auch Kritik aus der ÖVP zu hören. „Wir verstehen das alle nicht“, so ein ÖVP-Grande am Sonntag zu ÖSTERREICH. Nachsatz: „Das wird der GÖD auch nichts nützen.“

Einen Abschluss der Sparpakets-Verhandlungen ohne Neugebauer – so er heute nicht doch noch auftaucht – hielt man übrigens in beiden Koalitionsparteien für nicht möglich. Stehen doch auch den Beamten harte Schnitte bevor: So müssen die Staatsdiener zum Sparziel insgesamt 2,7 Milliarden Euro beitragen: Fix ist demnach ein Aufnahmestopp (ausgenommen Polizei und Lehrer). Auf der anderen Seite werden eine Arbeitsplatz-Sicherungsabgabe sowie Nulllohnrunden und Aussetzen von Biennal-Sprüngen verhandelt.


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14 Postings
Der richtige Beobachter meint am 06.02.2012 21:06:41 ANTWORTEN >
Vier Stellvertreter für den Berufsneinsager?

Ich sehe hier Einsparungspotenzial von mindestens vier Personen, denn zum Neinsagen aller Reform-, bzw. Sparvorschläge braucht man keine Stallvertreter.

Neugebauer spiegelt nur das Demokratieverständnis der derzeitigen ÖVP (seit Schüssel) wieder- Hände falten, Goschen halten.

Solange es genügend dummes Stimmvieh gibt, werden diese Parteibonzen weiterhin fröhliche Urständ zu Lasten der Steuerzahler feiern...
Zillertaler333 meint am 07.02.2012 12:21:44
So hätte ich mir das auch vorstellen können.
rubikon meint am 06.02.2012 18:16:59 ANTWORTEN >
Die ÖVP ist selbst schuld, Neugebauer als "Stahlhelm" großgezogen zu haben.
Was man sät, erntet man.
rubikon meint am 06.02.2012 15:37:32 ANTWORTEN >
Er hat die Weichen gestellt und seine vier Stellvertreter haben dies zu vollziehen.
Daher sagt er Tschüss und geht in den Urlaub.
bucaka meint am 06.02.2012 15:33:03 ANTWORTEN >
Dieser Ewig-gestrige soll abdanken.Der lebt im Schlarafenland eine Schande für eine gewerkschaft.War selbst einmal Betriebsrat haben aber solche Sonderstellungen nicht gehabt.Zum Teufel mit diesen Idioten
Gast25 meint am 06.02.2012 14:37:44 ANTWORTEN >
Wetten daß er seinen Urlaub pünktlich zum Opernball beendet?
vertragsbediensteter meint am 06.02.2012 14:33:35 ANTWORTEN >
Unterschied: Beamter/Vertragsbediensteter!!!!
Vertr.bed. hat keinen Kündigungsschutz und in der Regel kein so hohes Einkommen. 1.400 Euro netto beim Bund im Innendienst als Hauptsachbearbeiter nach 20 Dienstjahren. Der Bienalsprung beträgt ca 18 Euro netto alle 2 Jahre. Ergibt nach 20 Dienstjahren 180 Euro Gehaltserhöhung. Wenn man privat 20 Jahre beim gleichen Dienstgeber beschäftigt ist, erhält man mindestens so eine hohe Gehaltserhöhung. Als Vertr.bed. ist man von den Beamtenverhandlungen abhängig. Das heisst, die Gehaltserhöhung hat in den letzen 2 Jahren nur ca 4 Prozent (2011 0,9 Prozent, 2012 3,1 Prozent) ausgemacht. Das ist die niedrigste Erhöhung aller Branchen in Österreich!!!! Zum Vergleich: Es gibt viele grosse Unternehmen, in denen Mitarbeiter einen viel sichereren Arbeitsplatz als Vertragsbedienstete haben, ausserdem ein weit höheres Einkommen bei gleicher Schulausbildung, und trotzdem nicht 4 Prozent, sonder ca 6 Prozent Erhöhung erhalten haben. Diese Vertragsbediensteten haben mit den alten zu viel bezahlten Beamten, die Hr. Neugebauer vertritt nichts zu tun. Trotzdem sind sie bei jeder Einsparung genauso betroffen.
kob37 meint am 06.02.2012 13:27:04 ANTWORTEN >
herr neugebauer, was haben sie in den letzten 2 jahren gemacht, ausser zu vielen zugeständnisse "ja" gesagt, ihre pension ist ja nicht betroffen oder ???
greinapeta meint am 06.02.2012 12:23:33 ANTWORTEN >
Der Binalsrung sollte dringend auf alle 5 Jahre anstatt alle zwei Jahre ausbezahlt werden.
Eben weil die einen sicheren Arbeitsplatz haben brauchen die keine Jubiläumsprämie die sogennate Treue Prämie wo diese nach 25 Jahre 2 Monatsgehälter ausbezahlt bekommen.Sofort streichen. Wir haben kein Geld. Auch sofot den Gahaltsvorschuß streichen. Alle die iene erhalten haben sollen diesen sofort zurückzahlen müssen. Das ist unser Steuergeld. Der Staat verborgt Geld was er nicht hat. Das ist nicht mehr drinnen. Das gehört sofort ábgstellt. Wir haben nichts zu verschenken.
spatzitatzi meint am 06.02.2012 11:24:04 ANTWORTEN >
Die Regierung weiß gar nicht was sie tut. Die Beamten werden sich das nicht gefallen lassen. Sie werden weniger arbeiten, mehr in den Krankenstand und auf Kur gehen und das alles wieder zu Lasten der Bevölkerung. Da die meisten Beamten ja unkündbar sind haben sie ja auch keine Probleme zu erwarten. Es gibt doch heute nichts leichter als in den Krankenstand zu gehen. Die Ärzte schreiben einen für 2 Wochen krank und schon hat man wieder 2 Wochen mehr Urlaub. Ein befreudeter Polizist hat mir das ja auch bestätigt. Dann mache ich halt mehr Überstunden und schreibe weniger Strafzettel. Warum soll ich mehr arbeiten wenn ich von der Regierung geprügelt werde. Die Beamten sehen das überhaupt nicht ein, daß sie auch etwas dazu betragen müssen.
wahrheit der arbeiter meint am 06.02.2012 10:39:51 ANTWORTEN >
Schick diesen schwarzen Stinkkäfer nicht nur in die Energieferien sondern auf den Mars.
Jahrzehnte im Nationalrat, ohne auf seinen Lehrerposten zu verzichten und einen jungen damit zu blockieren eine Anstellung zu bekommen. Sich noch großartig zum wiederholten mal zum Gewerkschaftsboss küren zu lassen. Von seinen schwarzen Brüdern zum Nationalratspräsidenten als Altersversorgung krönen zulassen, und dann den Invaliden die Pension neidig zu sein ist ein Schandfleck für Österreich.
Franz64 meint am 06.02.2012 10:38:39 ANTWORTEN >
Was soll man dazu sagen? Im geschützten Bereich Politik ist halt vieles anders. Es geht ja eh nur um das Geld des Stimmviehs. ARBEITEN haben unsere Politiker nie gelernt und werden das auch immer ablehnen. Ihre Apanage kassieren sie ja automatisch.
nullachtfuenfzehn meint am 06.02.2012 10:01:11 ANTWORTEN >
dieser blick sagt tausend worte !!!
branwhen meint am 06.02.2012 09:23:57 ANTWORTEN >
Neugebauer ist einer der wenigen korrekten Politiker die es noch gibt
Die Beamten sind für das Wohl im Land zuständig
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