Neugebauer kein

ÖSTERREICH-Interview

Neugebauer kein "Opferlamm"

ÖSTERREICH: Sie konnten sich heute nicht einmal über Basisdaten zum Wirtschaftswachstum einigen. Sind so Verhandlungen möglich?

Fritz Neugebauer: Ich sehe den ersten Verhandlungstag sehr, sehr negativ. Es ist einfach nicht fair von der Regierung, unabgesprochen die Spielregeln zu ändern und neue Durchrechnungszeiträume herzunehmen. Bedrückend war auch, dass signalisiert wurde, dass die neuen Gehälter sicher nicht am 1. Jänner 2010 in Kraft treten können. Das spielt es einfach nicht.

ÖSTERREICH: Wie geht es jetzt weiter?

Neugebauer: Es ist schon ein starkes Stück von der Regierung, uns erst den 18. November als nächsten Termin anzubieten und noch eine Nulllohnrunde in den Raum zu stellen. Ich sehe da keinerlei guten Willen seitens der Regierung, überhaupt zu einer Vereinbarung zu kommen.

ÖSTERREICH: Rechnen Sie mit harten Verhandlungen oder sogar Kampfmaßnahmen?

Neugebauer: Jeder weiß, was Gewerkschaft bedeutet. Noch rede ich nicht offiziell von Streiks, sondern will zuerst mit der Regierung Tacheles reden. Das will ich schon nächste Woche tun und nicht erst am 18. November. Eine Nulllohnrunde spielt es mit uns nicht.

ÖSTERREICH: Heißt das also, dass Sie sich das nicht gefallen lassen und doch mit Streiks drohen?

Neugebauer: Als Opferlamm eignen wir uns jedenfalls sicher nicht.

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