Norbert Hofer: Der Fast-Präsident

Jubel

Norbert Hofer: Der Fast-Präsident

Im heimatlichen Burgenland kommt der FPÖ-Kandidat auf 42,8, in Kärnten erzielt der blaue Bundespräsidentschaftsanwärter mit den harten Inhalten und dem sanften Ton immerhin 40 Prozent, das einst so schwarze Tirol ist blau eingefärbt, in der Steiermark zertrümmert er die SPÖ in den Industriegebieten. Und in Wien bleibt Simmering mit 42,8 % blau. Es ist ein freiheitlicher Erdrutschsieg, wie ihn sich selbst Hofer wohl nicht hatte träumen lassen. „Ich habe bereits eine Träne zerdrückt“, sagt er denn auch im ÖSTERREICH-Interview.

Diashow Hofburg-Wahl: So feiert Norbert Hofer seinen Wahlerfolg

Hofburg-Wahl: Norbert Hofer

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Der Mann mit der leisen Stimme hat die politische Landkarte am Sonntag völlig verändert.

„Das ist das Ende der Zweiten Republik, das Ende der rot-schwarzen Hegemonie“, analysiert Politik-Berater Thomas Hofer im ÖSTERREICH-Gespräch. Selbst im schwarzen Kernland Vorarlberg konnte der Blaue aus dem Burgenland 31,3 Prozent für sich verbuchen.

Jugend und Sympathie 
als Wahlmotive für Hofer
Bemerkenswert: Laut Wahltagsbefragung war das Hauptargument der Hofer-Wähler die Jugend und die Dynamik des Kandidaten.

Auch Sympathie wurde als Wahlmotiv angegeben.

Darauf setzt man jetzt in der FPÖ, wo man sich bereits für die alles entscheidende Wahl in vier Wochen rüstet – denn Sympathie war bisher ein Hauptargument für Van der Bellen. Die Chance auf den ersten blauen Bundespräsidenten lebt.

Hofer: "Mein Stil hat geholfen"

ÖSTERREICH: Wie gehen Sie mit diesem Erdrutschsieg um?
Norbert Hofer: Ich habe heute bereits eine Träne zerdrückt während eines Gespräches mit einem Freund, der auch weinen musste vor Freude.
ÖSTERREICH: Sie sind sanft im Ton, hart in der Sache aufgetreten. Glauben Sie, dass Sie mit diesem Stil gewonnen haben?
Hofer: Ich denke schon, dass das eine Rolle gespielt hat und mehr Menschen ansprechen konnte.
ÖSTERREICH: Mit internationaler Aufregung und Demos im Inland ist zu rechnen, oder?
Hofer: Ich werde meinen Beitrag leisten, um nicht zu polarisieren. Meinungsvielfalt ist wichtig. Das gilt auch für Demonstrationen.

(isa)

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