ÖVP-Neuwahlpapier erhöht Spannungen in Koalition

Es gärt

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ÖVP-Neuwahlpapier erhöht Spannungen in Koalition

Der ÖVP-Regierungskoordinator Josef Pröll versuchte bereits zu beschwichtigen: Man wolle sicher keine Neuwahl, das Papier sei nur für den "worst case" gedacht und gehöre zum Geschäft der Parteisekretäre, so Pröll. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina gibt sich mit dieser Erklärung nicht zufrieden. Ein so detailliertes Papier mache nur derjenige, der Neuwahlen vom Zaun brechen wolle. Kalina forderte am Montag eine Klarstellung von ÖVP-Chef Molterer. Am Mittwoch soll die Regierungsspitze zu einer Krisensitzung zusammenkommen.

Matznetter: "Situation ist schwieriger geworden"
"Seit diesem Wochenende ist klar, dass die ÖVP seit der Bildung der SPÖ-ÖVP-Regierung nur einen Zweck verfolgt hat: nämlich diese Koalition zum frühestens möglichen Zeitpunkt zu sprengen", erklärte Finanzstaatssekretär Christoph Matznetter zu den ans Licht gekommenen Neuwahlplänen der ÖVP. Matznetter erwartet sich in den nächsten Tagen ein klares Signal von ÖVP-Obmann Molterer, dass die ÖVP "von der Sprengmeisterei Abstand nimmt" und zurück an den Verhandlungstisch kommt. "Wir wollen keine Neuwahlen, sondern konstruktiv für die Menschen in unserem Land arbeiten", betonte der Staatssekretär am Montag in einer Pressekonferenz.

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