ÖVP und SPÖ bei Tiroler Landtagswahl vor einem Debakel

ÖSTERREICH

 

ÖVP und SPÖ bei Tiroler Landtagswahl vor einem Debakel

Bei der Landtagswahl in Tirol am 8. Juni schaffen ÖVP-Landeshauptmann Herwig van Staa und seine ÖVP laut aktueller Gallup-Umfrage für ÖSTERREICH nur mehr 40 Prozent der Stimmen. Das ist ein Erdrutsch-Verlust von fast 10 Prozentpunkten im Vergleich zur Wahl 2003. Dies berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer Samstag-Ausgabe.

Aber auch die SPÖ steht vor einem Waterloo: Denn SPÖ-Spitzenkandidat Hannes Gschwendtner rutscht mit seiner Partei bei der Umfrage von 26 auf 19 Prozent ab. Ein weiteres Debakel für Kanzler und SP-Chef Alfred Gusenbauer, da dieses Resultat selbst die massiven Verluste in Niederösterreich in den Schatten stellen würde. Dort lag die SPÖ zumindest noch bei 25 Prozent. Das heißt: Tirol könnte das erste Bundesland sein, in dem die SPÖ keine 20 Prozent mehr hat.

Stimmenfänger ist hingegen ehemalige AK-Präsident und ÖVP-Polterer Fritz Dinkhauser mit seiner eigenen Liste. Er hat sich mittlerweile auf 17 Prozent der Wählerstimmen hochgehypt und überholt damit gleich in seinem ersten Anlauf die Grünen, die mit 14 Prozent auf ihrem Niveau stagnieren, berichtet ÖSTERREICH unter Berufung auf die Gallup-Umfrage. Dinkhauser könnte sogar die Totalsensation schaffen und die SPÖ überholen. Denn momentan liegt seine Liste nur zwei Prozent hinter den Sozialdemokraten.

Der Wahlkampf bleibt bis zuletzt spannend: Noch sind 44 Prozent der Tiroler unentschlossen, wen sie wählen sollen, ergab die Galljup-Umfrage.

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