ÖVP will 13. Familienbeihilfe doch gleich

Ohne Bedingungen

ÖVP will 13. Familienbeihilfe doch gleich

Die ÖVP steigt jetzt doch aufs Gas. Die Volkspartei wird bei der nächsten Sitzung des Nationalrates am 24. September einen Initiativantrag zur Umsetzung der 13. Familienbeihilfe einbringen. Und das ohne wenn und aber.

Doch keine Bedingung
Tags davor hat der Zweite Nationalratspräsident Michael Spindelegger von der ÖVP noch erklärt, dass die 13. Familienbeihilfe nur gemeinsam mit dem verpflichtenden Gratis-Kindergartenjahr kommt. Parteichef Wilhelm Molterer hat es sich offenbar überlegt: Verknüpfungen mit anderen Themen - wie dem Gratis-Kindergartenjahr - soll es jetzt keine geben.

4 Tage vor der Wahl
Stattdessen will die ÖVP bei der nächsten Sitzung des Nationalrates - das ist vier Tage vor den Wahlen - einen eigenen Initiativantrag für die rasche Umsetzung der 13. Familienbeihilfe einbringen. Besonders Familien seien von der Teuerung betroffen, so Molterer.

SPÖ applaudiert
SPÖ-Parteichef Werner Faymann ist von dieser Ankündigung sehr angetan. "Es ist erfreulich, dass in der Frage der von der SPÖ seit langem geforderten Erhöhung der Familienbeihilfe nun offenbar Bewegung in die Sache kommt", so der rote Spitzenkandidat.

Ob die doppelte Auszahlung der Familienbeihilfe einmal im Jahr tatsächlich noch vor dem Urnengang beschlossen wird, wie von der SPÖ gewünscht, wird jetzt wahrscheinlicher.

Eltern verärgert
Die Redaktion erreichen unterdessen zahlreiche Briefe von empörten Eltern. Sie können nicht verstehen, wieso die Zusatzrate nur für Kinder ab sechs Jahren ausbezahlt werden soll. Laut Entwurf des ÖVP-Familienministeriums wird die Familienbeihilfe für Kinder ab sechs Jahren im September doppelt ausgezahlt. Jede Familie mit einem Kind in Ausbildung soll die zusätzliche Familienbeihilfe inklusive Geschwisterstaffel erhalten, egal ob alle Kinder der Familie über sechs Jahre alt sind.

Hallo!

Als ich gerade die Österreichzeitung las und sah das die Familienbeihilfe nur an Familien gehen soll die Kinder über 6 Jahre haben habe ich mich furchtbar geärgert!

Die wissenscheinbar nicht was eine Packung Babynahrung kostet, nämlich € 8,99 und das braucht man pro Woche dazu kommen die Windeln braucht man auch eine Packung pro Woche kosten die billigsten € 8,99 dann braucht man noch Hippgläser oder Alete, Kleidung wo sie ständig rauswachsen usw.

Ich habe eine Tochter 1 Jahr alt, bin geschieden habe ein Haus und da ich meinen Exmann auszahlen mußte habe ich Kredite laufen. Mein Lebensgefährte gibt mir € 400,-- im Monat mehr kann er nicht weil er noch ein anderes Kind hat und eine Exfrau für die er zahlen muß!

Ich finde es eine Frechheit das alles teurer wird und man aber nicht mehr Geld bekommt! Mir bleiben im Monat ca. € 150,-- nur fürs Einkaufen und wenn mir nicht meine Eltern öfter mal was zustecken würden käme ich nicht über die Runden! Es müßte das Karenzgeld erhöht werden und auch die Familienbeihilfe! Ich kann ja nicht mal arbeiten gehen da ich niemand habe der auf meine Tochter aufpaßt, meine Eltern schaffen das nicht mehr und irgendwelche Einrichtungen gibt es bei uns auch nicht wo man das Kind hinbringen könnte und Tagesmutter kann ich mir wieder nicht leisten! Also was ist zu tun? Es wird dauernd gejammert das zuwenig Kinder auf die Welt kommen aber wie soll man sich ein Kind leisten können wenn alles teurer wird? Die Löhne steigen nicht die Familienbeihilfe nicht und Karenz steigt auch nicht aber teurer wird alles!

So jetzt habe ich mir mal alles von der Seele geschrieben! Sind sie so nett und schicken dieses Schreiben weiter an unsere lieben Politiker die sich lieber streiten als etwas zu unternehmen und bitte auch an Frau Kodolski!!!!!!

Liebe Grüße

Claudia Pölz

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 10

Top Gelesen 1 / 7

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen