Öxit: Grenzen zu – Euro weg

Die Folgen

Öxit: Grenzen zu – Euro weg

In Österreich gibt es derzeit keine Mehrheit für einen Austritt aus der EU. Christian Glocker vom Wirtschaftsinstitut Wifo analysiert die drohenden Öxit-Folgen für ÖSTERREICH.

■ Euro: Anders als die Briten, die dem Euro-Raum ja nie beigetreten sind, müsste Österreich eine neue Währung einführen. Glocker: „Es ist davon auszugehen, dass diese Währung, ähnlich wie das britische Pfund derzeit, sehr schwach starten würde“.

Exporte: Hier sieht Glocker eine mögliche positive Folge des Öxits: Durch die schwache Währung könnten die Exporte anziehen.

Handelsverträge: Wir bräuchten aber erst einmal neue Handelsverträge – nicht nur mit der EU, sondern auch für andere Länder: 60 Staaten haben ihre Verträge über die EU abgewickelt.

Grenzen: Österreich müsste seine Grenzen selbst schützen: Das ist teuer.

Firmen: Ähnlich wie in Großbritannien könnten Firmen Österreich verlassen und sich in der EU ansiedeln.

Jobs: Wie sich ein Öxit auf den Arbeitsmarkt auswirken würde, hängt vom Verhandlungsgeschick ab. Gibt es Arrangements wie mit Norwegen, können Österreicher weiter in der EU arbeiten. Wenn nicht, müssen sie auf den angespannten heimischen Markt zurück. (knd)

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