22. Jänner 2009 12:26
Nationalratspräsidentin Barbara Prammer hat jüngst das Projekt Umbau des
Plenarsaals gestoppt. Ob das wirklich so eine gute Idee war, ist jetzt ein
wenig unsicherer. Brachen bisher nur Abgeordneten-Sessel ein, droht nun auch
Gefahr von oben. Über Nacht beregnete es eine Abgeordneten-Bank der Grünen.
Als die Mandatare in der Früh ins Hohe Haus einzogen, fand das Trio Albert
Steinhauser, Alev Korun und Judith Schwentner seine Bank ein wenig
überflutet vor.
Grüne sind sauer
Ihr Fraktionskollege Dieter Brosz zeigte
sich entsprechend verärgert und forderte Prammer auf, den Umbau des
Plenarsaals baldigst wieder in die Wege zu leiten. Beweise für die
Notwendigkeit des Projekts brauche es jetzt wohl keine mehr. Zusätzlich wäre
der Umbau eine Beschäftigungsinitiative und würde den Sitzungsraum endlich
barrierefrei machen. Auch Grünen-Chefin Eva Glawischnig drängte auf den
Umbau des Parlaments.
Hohes Haus "nicht mehr dicht"
Mit den Grünen
solidarisch zeigte sich das BZÖ. Dessen Abgeordneter Ewald Stadler meinte,
das Hohe Haus komme schön langsam in den Ruf, nicht mehr dicht zu sein. Für
die ÖVP meinte Ex-Finanzminister Wilhelm Molterer, ein normaler Betrieb
würde bei einem derartigen baulichen Zustand relativ schnell vom
Arbeitsinspektorat geschlossen werden.
Kein Geld oder keine Einigung?
Prammer meldete sich dann wohl
oder übel auch noch zu Wort. Sie bekannte sich zwar zum Umbau, betonte aber,
dass es für dieses Projekt Einigkeit aller Fraktionen brauche. Die
Nationalratspräsidentin hatte vorige Woche die Vorbereitungsphase für den
Umbau gestoppt. Sie begründete diese Entscheidung mit der schwierigen
Wirtschaftssituation.
Der Fleck war jedenfalls im Lauf des Vormittags einigermaßen aufgetrocknet.
Ein Fetzen blieb aber sicherheitshalber liegen, sollte es doch noch vom Dach
weitertröpfeln. Eher unangenehm war die klimatische Situation im Plenarsaal.
Die Luftfeuchtigkeit ließ Erinnerungen an ein Tropenhaus hochkommen.
aber beobachten Sie doch einmal die Herren und Damen Abgeordneten. Einige unterhalten sich
und verlassen auch deshalb den eigentlichen Sitzplatz, viele Telephonieren, Frau Rudas spielt mit Ihrem Smartphone und geht anscheinend Ihrer Lieblingsbeschäftigung nach, Frau Glawischnig
spielt ständig mit ihrem Haar usw. und die alles bei einer Fernsehübertragung. Man fragt sich
wirklich nach der Erziehung und Kinderstube dieser Leute, anscheinend völlig abgehoben denken
dies Herrschaften darüber gar nicht nach was der was der Zuseher sich dabei denken könnte.
Der Nationalrat gehört mindestens um ein Drittel der Abgeordneten reduziert, dann kann sich
der Rest weiter um deren eigene Korruption kümmern und sich weiter mit sich selbst be -
schäftigen. Den Bundesrat bitte nicht vergessen auch nach Hause zu schicken !