29. September 2011 23:41

Nationalrat 

Parlament segnet Griechen-Milliarden ab

Für einen Eklat sorgte BZÖ-Abgeordneter Peter Westenthaler.

Parlament segnet Griechen-Milliarden ab
© APA - photonews.at/Georges Schneider
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Der Nationalrat hat Freitagnachmittag in einer Sondersitzung der Aufstockung des Euro-Haftungsschirms (EFSF) mit der Mehrheit von Koalition und Grünen zugestimmt. Die Haftungsverpflichtung für Österreich wird damit von 12,2 auf 21,6 Milliarden angehoben. Dazu kommen noch Kosten und Zinsen, die sich nach aktueller Schätzung auf bis zu 7,1 Mrd. Euro belaufen könnten, in Summe also 28,7 Mrd. Euro, für die Österreich gerade steht.

Der Gesamtrahmen für den EFSF beträgt künftig 780 Milliarden Euro (derzeit 440 Mrd.). Den größten Teil der Last trägt Deutschland mit Haftungen in Höhe von 211 Milliarden. Der Bundestag hat dieser Vorgabe am Donnerstag mit großer Mehrheit zugestimmt.

Eklat
Doch zuvor gab es im Parlament eine heftige Debatte, bei der es einen Eklat gegeben hat: Ein Disput zwischen BZÖ und Grünen hat zu einer Sitzungsunterbrechung geführt. Grünen-Bundessprecherin Eva Glawischnig fühlte sich durch die Titulierung "Schoßkätzchen" durch den orangen Abgeordneten Peter Westenthaler provoziert, was eine Lawine an Zurufen aus der orangen Fraktion zur Folge hatte.ÖVP-Klubchef Karlheinz Kopf sprach von verbaler "Gewaltanwendung" seitens des BZÖ. Der BZÖ-Abgeordnete Peter Westenthaler wiederum fühlte sich von der Grünen-Mandatarin Gabriela Moser angegriffen und beschwerte sich im Präsidium.

Parlament
APA / photonews.at/Georges Schneider

Nationalratspräsidentin Barabara Prammer (SPÖ) unterbrach die Sitzung, rief zur Stehpräsidiale und versprach Konsequenzen.

Faymann weist Kritik zurück
Bundeskanzler Werner Faymann (S) hat Freitagnachmittag im Nationalrat bei der Beantwortung der "Dringlichen Anfrage" der Freiheitlichen jedes persönliches Fehlverhalten bezüglich der Schaltung von Inseraten in seiner Zeit als Infrastrukturminister zurückgewiesen. Es sei klar, dass der verantwortliche Ressortchef als politisch Verantwortlicher viele Gespräche mit Unternehmen wie Asfinag oder ÖBB führe, die Inseraten-Vergabe sei aber jeweils von den Betrieben selbst entschieden worden, womit das Aktienrecht penibel eingehalten worden sei.

21 Fragen hatte FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache dem Kanzler gestellt. Allzu viele konkrete Antworten bekam er nicht. So verwies der SPÖ-Chef etwa bei den Fragen, wie viel er in seinem Verantwortungsbereich jährlich für Inserate ausgebe, auf schriftliche Beantwortungen aus der Vergangenheit. Zahlen nannte er keine, da er ohnehin schon öfters geantwortet habe: "Die Beträge variieren." Versichert wurde von Faymann, dass die Informationen zielgruppenspezifisch und "zu angemessenem Preis" inseriert wurden.

Misstrauensantrag scheitert
Der Misstrauensantrag der FPÖ gegen Faymann ist zum Abschluss der Sondersitzung des Nationalrats abgelehnt worden. Keine der anderen Fraktionen ging beim Anliegen der Freiheitlichen mit. Grüne und BZÖ begründeten ihr Nein mit der Zustimmung der SPÖ, die Inseraten-Causa im geplanten Untersuchungsausschuss zu den Affären im staatsnahen Bereich zu behandeln.
 

Seite 2: Der LIVE-TICKER zum Nachlesen:

 


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12 Postings
Wann meint am 04.10.2011 15:30:36 ANTWORTEN >
endlich wird dieser Sauhaufen der sich Regierung nennt zum Teufel gejagt. Ist doch nicht normal das man Steuergelder ohne zustimmung des Volkes so verschleudert
kirsanno meint am 01.10.2011 20:37:40 ANTWORTEN >
Wahnsinn was hier abgeht! Die DEMOKRATIE ist in GEFAHR! hier werden MILLIARDEN an Steuergeld und die ZUKUNFT von GENERATIONEN verantwortungslos und ohne eine Volksabstimmung mit der Bevölkerung in den Sand gesetzt das wir gar nicht haben! NEUWAHLEN! Diese Regierung vertritt mit Sicherheit nicht unsere Interessen!
Zillertaler333 meint am 30.09.2011 22:56:38 ANTWORTEN >
Ich wette ,wenn Österreich kein EURO mehr hat ,kommen die Schilling wieder
Martin_3 meint am 30.09.2011 18:39:34 ANTWORTEN >
Lieber Herr Faymann, könnten Sie mir bitte 500.000€ leihen ? Ich schwöre, dass ich's zurückzahle, sobald Griechenland die 109 Milliarden € als Darlehen zurückzahlt
etzenschädel meint am 30.09.2011 18:14:22 ANTWORTEN >
Ich fürchte fast, Europa steht vor einen großen Bürgerkrieg!!
Mein Herren meint am 30.09.2011 17:58:05 ANTWORTEN >
und Damen der Politik wie währe es wenn ihr erst mal die ganze Korruption in Österreich aufklären würdet da käme genug Geld zusammen um den Griechen zu helfen da müsst ihr nicht den Steuerzahler ausziehen. Aber das geht ja nicht denn da habt ihr ja zu wenig im Sackerl.
Petra.H. meint am 30.09.2011 17:17:33 ANTWORTEN >
Ich frage mich einens was geht das Österreichische Parlament die Grichenland-Sache an über das braucht die Österreichische Regierung nicht herun Streiten sondern sich um die Finazen von Österreich gedanken machen.
Zillertaler333 meint am 30.09.2011 17:13:20 ANTWORTEN >
Keine einzige Partei verspricht ein positives Zeichen für das Volk und weiterhin bankrott gerodet,aber leider ist das Volk selber feige gegen dieses Politische Koruptionsfeld zu räumen.
Attac-Freund meint am 30.09.2011 16:58:33 ANTWORTEN >
Das Wirtschaftswachstums-Finanzmarkt-System der FI gleicht einem Fettsüchtigen, dessen Krankheit das letale Endstadium erreicht hat.
Sollte er jetzt nicht abnehmen, ist es alles zu spät. die FI kann noch gesunden und der Welt die Teilnahme an ihrem Selbstmord durch Überdosis ersparen. Sie hat das

BEDINGUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN für alle und jederman

zu finanzieren und so auf ein gesundes Mass abzuspecken. Das BGE hebt die allgemeine Kaufkraft auf ein ebenso erträgliches Mass und ermöglicht es der verarmenden Merheitsbevölkerung, nicht nur materiell sondern auch ideell ihre Würde zurückzugewinnen.

DIESER SOZIALPOLITISCHE SCHWACHSINN IMMER MEHR MILLIONÄRE ZUGLEICH IMMER MEHR VERARMTE MUSS AUFHÖREN

Das BGE beendet Lohnterror und Existenzangst und ermöglich es jedem Einzelnen, gemäss wahrem Bedarf, wahrer Begabung und wahrem Interesse zu arbeiten.

Sozialer und internationaler
Friede statt Raubkrieg gegen Mehrheitsbevölkerung, Dritte Welt und Ressourcenländer gefordert!

DER WIRTSCHAFTS-WAHN MIT GLEICHZEITIGER VERHÄTSCHELUNG DER REICHEN OBERSCHICHT ist ASOZIAL (= ÖVP!!)
Attac-Superfreund meint am 04.10.2011 07:40:01
warum frosch?
Frosch meint am 30.09.2011 23:44:38
Attac-Freund meint am 30.09.2011 16:58:33

Sehr radikal formuliert - aber durchaus reizvoll und zumindest diskussionwürdig!

P.S. Ich wunderte mich eigentlich schon, dass man hier solange nichts von ATTAC hörte!
Zillertaler333 meint am 30.09.2011 15:16:51 ANTWORTEN >
Die blödeste Gedanke der Politiker über aufstockung,und das wird sicher nicht mehr lange dauern,dann sind die meisten vom Volk auf der Strasse auf Bettelgang.
Seiten: 1
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