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Perfide Krebsgerüchte um Van der Bellen im Internet

Grüne sind sauer

Perfide Krebsgerüchte um Van der Bellen im Internet

Karl Öllinger von den Grünen, der selbst eine schwere Krebskrankheit überwunden hat, schäumt vor Wut: „Das ist pure Infamie“, kommentiert er hartnäckige Gerüchte, die seit Tagen im Internet kursieren. Auf rechten Internet-Portalen wird behauptet, Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen (72) sei schwerst krebskrank, erhalte eine Chemotherapie und sei außerdem dement.

„Unterste Schublade“. „Das sind Falschmeldungen“, wehrt sich jetzt sein Kampagnenleiter Lothar Lockl in ÖSTERREICH: „Faktum ist: Van der Bellen ist fit, gesund und freut sich auf den Wahlkampf.“ Für Lockl sind derartige „Schmutzkübelgeschichten“ jedenfalls „unterste Schublade“. Er wünscht sich für diesen mittlerweile dritten Wahlkampf einen neuen Stil.

Gerücht wurde über England aus Deutschland importiert

Woher kommen die Gerüchte? Die Internetplattform stopptdierechten.at verfolgte sie bis zur Quelle zurück. Und diese sitzt in Deutschland bzw. England. Erstmals verbreitete die Falschmeldung die rechte News-Seite Politically Incorrect (PI), die über eine britische Adresse läuft. Damit sind strafrechtliche Ermittlungen für die heimische Justiz und Polizei schwierig. Über die PI-Seite dürfte auch ein gefälschtes Schreiben des Bezirksgerichts Innere Stadt kommen, das Van der Bellen Demenz unterstellt.

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