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Peter Pilz rechnet mit den Grünen ab

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Peter Pilz rechnet mit den Grünen ab

31 Jahre lang saß Peter Pilz für die Grünen im österreichischen Parlament. Am Dienstag gab der 63-Jährige nun endgültig die Trennung bekannt: Pilz wird im Oktober bei Nationalratswahl mit einer eigenen Liste antreten.

Nun verabschiedete sich Pilz mit einem Brief an die Wiener Grünen endgültig von seiner ehemaligen Partei und sparte dabei nicht mit Kritik. Vor allem der Umgang mit der Flüchtlingskrise und dem politischen Islam hätte zu einer Verfremdung geführt, so der 63-Jährige.  „Wenn ein neues Problem nicht in eine alte Lösung passt - warum steckt ihr eure Köpfe dann gleich in den grünen Sand? Ihr habt lange ignoriert, dass der politische Islam längst in Österreich angekommen ist“, so Pilz. „Falsche Toleranz“ sei dabei eine der größten Schwächen.

Gleichzeitig bedankt sich Pilz aber auch für die gemeinsame Zeit. „In diesen 31 Jahren habe ich viel gelernt und einiges erreicht. Wir haben gezeigt, dass zu einer sauberen Umwelt auch eine saubere Politik gehört. Seit wir im Nationalrat sind, kontrolliert das Parlament. Der Stachel, der viele beim Aussitzen stört, hatte bis jetzt nur eine Farbe: grün. Für diese 31 Jahre danke ich euch.“

Pilz und die Grünen würden weiterhin gemeinsame Punkte verfolgen. „Aber wir haben eines nicht mehr: ein gemeinsames Projekt“, so Pilz. „Die Menschen wollen keine Politiker, die herumstehen. Sie wollen Politiker, die etwas tun.“

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