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Pfefferspray-Aktion endet im Fiasko

Team Stronach

Pfefferspray-Aktion endet im Fiasko

Das Sicherheitsgefühl der Bürger müsse steigen. Zudem wäre es nicht schlecht, in den Umfragen wieder auf dem Radarschirm zu erscheinen. Dafür sollen Pfeffersprays sorgen, die aufdringliche Flüchtlinge verjagen würden. Dies und jenes hat sich das Team Stronach vermutlich bei ihrer Spray-Aktion vor dem Parlament gedacht. Dumm nur, dass man zu wenig Exemplare dabei hatte.

Schimpftiraden
200 Pfeffersprays waren im Aufgebot. Interessierte Frauen haben sich bereits eine Stunde vor Aktionsbeginn bei Regenwetter zusammengefunden, um die begehrten Utensilien entgegenzunehmen. Doch wie bekannt wurde, hat die Oppositionspartei die meisten Sprays schon vorher im eigenen Umkreis verteilt.  Die Frauen waren aufgebracht. So kam es nicht nur zu Schimpftiraden gegen „Asylanten“, sondern auch gegen Klubchef Robert Lugar selbst. Letzterer versuchte die Wogen zu glätten, indem er die Pfefferspray den Frauen nun per Post versprach.

Liberales Waffenrecht
Unter dem Motto „Ein Opfer mit Waffe ist keins“ wollte das Team Stronach auf ihre Forderung nach einem liberaleren Waffenrecht aufmerksam machen. Anlass für die Aktion ist der bevorstehende Weltfrauentag. Vor allem Frauen müssten sich vor Flüchtlingen schützen, so Lugar.

VIDEO: Kürzlich verteilten auch die Identitären Pfeffersprays

Video zum Thema Identitäre verteilen Pfefferspray
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