Piraten heuern neue Mannschaft an

Nach Voting-Skandal

Piraten heuern neue Mannschaft an

Während sich Frank Stronach mit seiner Parteigründung derzeit großer medialer Aufmerksamkeit erfreut, sind die anderen chancenreichen Außenseiter bei der nächsten Nationalratswahl derzeit wohl froh, nicht allzu groß in der Öffentlichkeit vorzukommen. Denn bei den Piraten geht es personell rund. In den vergangenen Wochen sind gleich drei der fünf Vorstandsmitglieder abhanden gekommen. Wie nachbesetzt wird, ist noch nicht endgültig geklärt, sagte Rodrigo Jorquera, einer der beiden verbliebenen Vorstände.

Voting gefälscht
Begonnen hatten die Probleme Ende Juli, Anfang August. Da legte Stephan Raab seine Funktion im Vorstand zurück, nachdem aus seiner Sicht ein von ihm initiiertes Online-Voting getürkt worden war. Gerhard Kleineberg verabschiedete sich im Verlauf dieser Diskussion ebenfalls und nun folgte auch noch Jonas Reindl, der via Twitter mitteilte: "Habe die Nase voll gehabt. Ich kann einfach das Amt nicht mehr mit gutem Gewissen ausführen."

Jorquera will in den Personalabgängen keine Krise sehen. Die Piraten seien "genauso stabil wie vorher". Denn der Vorstand sei nicht mit jenem traditioneller Parteien zu vergleichen, sondern eigentlich nur ein Administratoren-Team für das, was die Basis beschließe.

Kampf um Protestwähler
Dass mit Stronach nun ein weiterer Kontrahent um Protestwählerstimmen auftritt, hält Jorquera für kein Problem. Man solle nicht auf andere schauen sondern auf die eigene Partei, die mit ihrem Fokus auf Basis-Demokratie als einzige eine tatsächliche Änderung der politischen Gegebenheiten erreichen könne.

Wie es personell weitergeht, soll möglichst kommende Woche entschieden werden. Denkbar wäre, dass den drei Aussteigern zwei Nachrücker folgen, die bei der letzten Bundesversammlung ebenfalls die 50 Prozent Zustimmung erreicht hatten, aber eben nicht Top-5 und deshalb nicht im Vorstand waren. Allenfalls könnte die personelle Neuaufstellung auch bei einer Bundesgeneralversammlung geschehen. Die nächste ist in zwei Monaten in Graz angesetzt und sollte sich eigentlich nur Inhaltlichem widmen.

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AlreadyGone
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18.08.2012 04:09:05 Antworten

Angeblich sprechen Sie nicht nur Internet-Freak an, scheinbar will man jetzt bei Verbrechern(Betrüger) auch noch punkten... http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/749685/Piraten-im-Chat_Sprechen-nicht-nur-InternetFreaks-an Die Piraten immer ehrlich sein, auch wenn sie von den politischen Themen keine Ahnung hätten. Nun zeigt sich DIE SCHRECKLICHE WAHRHEIT: Die Piraten sind nicht nur inkompetent, sondern sind auch noch Hochstappler! Wie kann man so einer "Partei" ernsthaft noch abnehmen für Ehrlichkeit und Transparenz zu sein, wenn Sie schon Onlinevotings fälscht?! Wäre besser gewesen so etwas in geheimer Abstimmung basisdemokratisch am Parteitag zu entscheiden, sowie dies andere Parteien (BZÖ =>Beschluss des Parteiprogramms ;und in den 80er und 90ern bei den Grünen) handhaben. Das BZÖ aber auch die Grünen haben Spaltungen der Partei erlebt, aber dafür hat man auf EHRLICHKEIT durch OFFENE ABSTIMMUNGEN gesetzt. Keine Wahlfälschungen zum Selbstzweck!

fnw
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17.08.2012 12:47:57 Antworten

ein peinlicher haufen diese piraten!!!!!!!

kirsanno
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17.08.2012 10:26:34 Antworten

Lächerlich! Wer soll diese Chaoten wählen?

railroad (GAST)
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16.08.2012 20:18:54 Antworten

die sind ja noch lächerlicher als die roten und grünen

omen
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16.08.2012 19:51:56 Antworten

gott sei dank kämpft die partei für gehirntote wähler ums überleben .was sind piraten im grunde ? verbrecher und schmarotzer .

nakaorzl (GAST)
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16.08.2012 19:25:01 Antworten

Franky Stronach ist verlässlicher.

Areiter von Wien (GAST)
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16.08.2012 15:13:20 Antworten

Die Piraten sind Liebkind der Medienkonzerne. Man kann eine Partei auch groß reden.

Na hoffentlich (GAST)
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16.08.2012 14:03:09 Antworten

shanghaien sie ihre Neuen nicht:-)))