Politiker-Check im Internet

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Politiker-Check im Internet

Der Termin ist mit Bedacht gewählt: Am 26. Oktober tritt der Kanzler in die unendlichen Weiten des World Wide Web ein. Ab dem Nationalfeiertag wird Werner Faymann auf Facebook vertreten sein und eine eigene Webseite haben. Seit Februar wurden Faymanns Aktivitäten in den sozialen Netzwerken im Internet vorbereitet. Dass der SP-Chef entgegen früherer Ankündigungen doch noch nicht auf Twitter vertreten sein wird – wie ÖSTERREICH outete – löste in der virtuellen Welt Häme und einen Doppelgänger aus.

Dafür werden ab 26. Oktober sieben Menschen unter @TeamKanzler für ihn zwitschern. Bundespräsident Heinz Fischer ist auf Twitter ebenfalls nicht vertreten. Auf Facebook dafür seit 2010. Seine über 20.000 Fans sind oft vor der allgemeinen Öffentlichkeit informiert: Fischer postete sein Fallschirmsprungvideo zwei Tage bevor er den Medien das Video übermittelte. Auch seiner Homepage verpasste er diese Woche eine Runderneuerung.

Spitzenreiter auf Facebook ist FPÖ-Chef Heinz.-Christian Strache. Er hat mit über 100.000 „gefällt mir“ die meisten Fans unter den heimischen Politikern. Auf dem Nachrichtenlastigerem Twitter kommt der Oberblaue weniger gut an.

Hier ist VP-Vizekanzler Michael Spindelegger innovativer. Per @Minoritenplatz8 lässt er seine über 1000 Follower über Außenpolitik-Entwicklungen informieren. Als er bei der UN-Generalversammlung in New York war,stand er seiner Twitter-Gefolgschaft gar für ein Interview zur Verfügung. Seine Facebookseite hinkt da hinterher. Seit April hat er nichts mehr gepostet. Im Unterschied zu SP-Managerin Laura Rudas und dem Grünen Peter Pilz, die ihre Fans in aktuelle Debatten verwickeln. Auch BZÖ-Mandatar Stefan Petzner ist in der virtuellen Welt aktiv. Auf Facebook stellt er Privatfotos aus. Auf Twitter unterhält er sich mit seinen Followern. Ab 26. Oktober startet jedenfalls der Wahlkampf auch im Internet.

Umfrage: SPÖ baut Vorsprung klar aus

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Die aktuelle Gallup-Umfrage (500 Befragte) zeigt: Wäre am heutigen Tag Nationalratswahl, wäre die SPÖ klarer Wahlsieger. Sie liegt demnach bei 30 Prozent (1% Verbesserung gegenüber der Vorwoche) und hat damit vier Prozentpunkte Vorsprung auf die FPÖ. Die Strache-Partei käme auf 26 Prozent (minus 1%).

Auf Platz drei klebt unverändert die ÖVP bei nur 23 Prozent. Die Grünen legen um zwei Prozent und liegen nun wieder bei 15 Prozent, das BZÖ verliert und wäre mit drei Prozent auch nicht mehr im Parlament.

Gallup fragte auch nach der Zustimmung zu der von Kanzler Faymann geplanten Finanztransaktionssteuer. Ergebnis: 70 Prozent sind dafür, nur 
18 Prozent sind gegen eine solche Abgabe.

Autor: Isabelle Daniel
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