Polizeigeneral Mahrer kandidiert für Liste Kurz

Nächster Kandidat bekannt

Polizeigeneral Mahrer kandidiert für Liste Kurz

Der nächste Kandidat für die Liste von ÖVP-Chef Sebastian Kurz ist bekannt: Wiens Landespolizeivizepräsident Karl Mahrer wird auf dem neunten Listenplatz kandidieren. Der 62-Jährige werde in der ÖVP für den Bereich Sicherheit eingesetzt.

Da die Polizei derzeit an ihre Grenzen stoße, brauche es bessere Gesetze, so Mahrer laut Medienberichten. Aus diesem Grund werde er den Polizeidienst quittieren und nach den Wahlen im Nationalrat vertreten sein. Er wolle dafür sorgen, dass Österreich sicher bleibt, so der Neo-Kurz-Politiker.

Kurz mit lobenden Worten

ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz hatte für den Polizeigeneral nur lobende Worte. Er erklärte, er schätze Mahrer schon sehr lange. "Mit über 40 Jahren in der praktischen Polizeiarbeit, kennt er die Probleme und Herausforderungen im Bereich der Sicherheit persönlich und hat bei der Polizei stets Reformkraft bewiesen." Mahrer sei ein echter Experte im Bereich Sicherheit. Er soll auch Signal an die Senioren sein. Mahrer meinte, er spüre, dass die Polizei an ihre Grenzen stoße. Es brauche neue und bessere Gesetze. Österreichs Polizisten würden hervorragende Arbeit leisten.

Mehr als 40 Jahre war Mahrer bei der Wiener Polizei tätig - und schaffte den Aufstieg vom Streifenpolizisten bis zum Polizeigeneral. Bis zur Sicherheitsbehörden-Neustrukturierung im Jahr 2012 war Mahrer Landespolzeikommandant für Wien. Dann wurde er neben Michaela Kardeis zu einem der zwei Landespolizeivizepräsidenten Wiens bestellt. Ab 15. Oktober dieses Jahres will der schon seit eh und je politisch ambitionierte Mahrer nun in der Politik mitmischen.

Weitere Neuzugänge

Doch Mahrer ist nicht der einzige Quereinsteiger, den Sebastian Kurz für die Liste Kurz gewinnen konnte. Neben der ehemaligen Stabhochspringerin Kira Grünberg wurde am Freitag außerdem bekannt, dass auf der oberösterreichischen ÖVP-Landesliste die Miss Austria von 1998, Sabine Lindorfer, sowie der Leichtathlet Günther Weidlinger antreten - dem Vernehmen nach aber auf einem der hinteren Plätze und damit an eher unwählbarer Stelle. Die ÖVP stellt seit mehreren Wochen im Wochenrhythmus neue Gesichter für die Wahl am 15. Oktober vor.

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